Rekrutenschule: War Platzpatrone scharf?
Aktualisiert

Rekrutenschule: War Platzpatrone scharf?

Ein Rekrut der Frauenfelder Artillerie-RS hat während einer Gefechtsübung möglicherweise mit scharfer Munition auf einen Kameraden geschossen.

Das RS-Schulkommando hat militärjuristische Untersuchungen bestätigt. Gegenüber dem Lokalsender «Radio Top» erklärte der stellvertretende Schulkommandant Oberst Ralph Bosshart, der Vorfall sei vor zwei Wochen während einer Gefechtsübung passiert. Dabei hätten die Soldaten mit Laserpointern - einem Sturmgewehrsimulator- geübt. Geschossen wird dabei mit Platzpatronen.

Mitten im (Schein-)Gefecht habe es ungewöhnlich laut geknallt, und bei einem Rekruten sei die Bekleidung beschädigt worden. Verletzt wurde aber niemand. Der Übungsleiter habe die Gefechtsübung sofort abgebrochen.

Der Vorfall werde derzeit untersucht. Eine Möglichkeit sei, dass einer der Rekruten eine scharfe Patrone verschossen habe. Da vor den Übungen jeweils eine Entladekontrolle an den Gewehren durchgeführt werde, bleibe zu klären, wie eine scharfe Patrone in den Gewehrlauf habe geraten können.

(sda)

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