Rekurs zurückgezogen - Tower-Planung geht voran

Aktualisiert

Rekurs zurückgezogen - Tower-Planung geht voran

Der Maag-Tower wird wahrscheinlich schon bald in den Zürcher Himmel ragen: Der Heimatschutz hat seinen Rekurs gegen den dereinst höchsten Wolkenkratzer der Schweiz zurückgezogen.

Im März rekurrierte der Zürcher Heimatschutz gegen den Bau des Towers auf dem Maag-Areal im Kreis 5. Er verlangte, dass dieser anstatt 126 nur 60 m hoch werde. Das Hochhaus sei viel zu dominant gegenüber den Hügelzügen ringsherum, begründete der Heimatschutz den Entscheid. Zudem würde damit das Stadtbild gestört.

Nun solls doch grünes Licht für den Himmelsstürmer geben: «Wir ziehen den Rekurs zurück – trotz Bedenken bezüglich Standort und Höhe», bestätigt Edi Guggenheim, Geschäftsführer des Stadtzürcher Heimatschutzes, gegenüber 20 Minuten. Die Chancen für einen Rekurserfolg seien zu schlecht gewesen.

Projektleiter Heinrich Kunz ist überglücklich: «Endlich können wir die Planung vorantreiben und im Januar 2006 das Baugesuch einreichen.» Dann erwarte man zwar noch Einsprachen, doch keine, die den Bau verhindern würden. Auch die Verhandlungen mit den künftigen Mietern seien bereits im Gange: «Wir haben schon zahlreiche Interessenten», so Kunz.

Zu guter Letzt wurde man sich auch schon über den Namen einig: Statt Maag-Tower soll das dereinst höchste Haus der Schweiz Prime Tower heissen. «Passend für ein prime Objekt an prime Lage», so Peter Lehmann, Chief Investment Officer der künftigen Hochhausbesitzerin Swiss Prime Site AG.

Romina Lenzlinger

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