Havarierter Frachter: «Rena» bricht wohl bald auseinander
Aktualisiert

Havarierter Frachter«Rena» bricht wohl bald auseinander

Die Situation rund um das havarierte Containerschiff «Rena» vor der Küste Neuseeland spitzt sich weiter zu. Derweil befinden sich noch rund 385 Tonnen Öl an Bord.

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Am 10. Januar sinkt die eine Hälfte der vor der neuseeländischen Küste gestrandeten «Rena».

Am 10. Januar sinkt die eine Hälfte der vor der neuseeländischen Küste gestrandeten «Rena».

Keystone/Maritime new Zealand/ Handout
Zwei Tage zuvor war das Wrack in zwei Teile zerbrochen.

Zwei Tage zuvor war das Wrack in zwei Teile zerbrochen.

Keystone/Maritime new Zealand/ Handout
Das Heck des Frachters rutschte von dem Riff Astrolabe ab, auf das die «Rena» im Oktober aufgelaufen war.

Das Heck des Frachters rutschte von dem Riff Astrolabe ab, auf das die «Rena» im Oktober aufgelaufen war.

Keystone/Maritime new Zealand/ Handout

Knapp einen Monat nach der Havarie der «Rena» vor der Küste Neuseelands hat sich der Zustand des Containerschiffes verschlechtert. Die Behörden erklärten am Dienstag, sie bereiteten sich auf ein Auseinanderbrechen des Schiffes vor.

Bislang wurden aus der «Rena», die am 5. Oktober vor dem Hafen von Tauranga auf das Astrolabe-Riff auflief, mehr als 1100 Tonnen Öl abgepumpt. Die Behörden gehen davon aus, dass sich noch rund 385 Tonnen an Bord befinden.

Etwa die gleiche Menge ist nach Schätzungen der Seefahrtsbehörde MNZ bereits in die Bay of Plenty gelaufen. Das Umweltministerium sprach von der grössten maritimen Umweltkatastrophe in der Geschichte des Landes.

(Video: YouTube/AP) (dapd)

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