Renaissance der Reisebüros

Aktualisiert

Renaissance der Reisebüros

Online-Reiseanbieter haben in den letzten Monaten stark an Terrain verloren. Die Branche setzt darum wieder mehr auf Reisebüros.

«Der Internethype ist jetzt auch in der Reisebranche vorbei», sagt Hotelplan-Chef Christof Zuber gegenüber der «SonntagsZeitung». Studien der Credit Suisse und der Bank Vontobel stützen diese Aussage: Reine Online-Reiseanbieter wie Expedia, Priceline oder Sabre werden inzwischen mit vergleichbaren Faktoren bewertet wie die traditionellen Reiseveranstalter First Choice, Kuoni oder Tui.

Auf ein Abflauen der Euphorie deutet auch hin, dass die Reiseveranstalter nach vielen Schliessungen von Filialen nebst dem Ausbau im Internetbereich wieder stärker in ihre Reisebüros investieren. So wird Kuoni Anfang 2007 in Zürich zwei neue Reisebüros eröffnen. Zudem baut das Unternehmen bis 2008 sukzessive die Reisebüros um. Dafür wird für jede Filiale bis zu eine Million Franken bereitgestellt. Auch Hotelplan hat für die kommenden Jahre Millioneninvestitionen in die Filialen budgetiert.

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