Mit dem Arkana bringen die Franzosen erstmals ein SUV-Coupé auf den Markt
Mit dem Arkana bringt Renault erstmals ein SUV-Coupé auf den Markt.

Mit dem Arkana bringt Renault erstmals ein SUV-Coupé auf den Markt.

Renault
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Renault Arkana Renault holt das SUV-Coupé aus der elitären Ecke

Der neue Arkana ist nicht nur günstiger, sondern auch praktischer und sparsamer als die meisten Vertreter seiner Kategorie.

von
Nina Treml

Kaum ein Autotyp gibt so viele Rätsel auf wie das SUV-Coupé – ob Renault seinen Beitrag zu dem Thema deshalb nach dem lateinischen Wort «arcanum» für Geheimnis benannt hat? Hochbeinig, aber nicht geländetauglich, zu gross und schwer, um sportlich zu sein und wegen des abfallenden Dachs mit beschränktem Platzangebot, vereint diese Karosserieform-Mischung scheinbar nicht das Beste, sondern Schlechteste aus beiden Welten.

Ein massentaugliches Modell

Nun dringt Renault mit dem Arkana in dieses Segment vor. Mit 31'800 Franken ist die Basisversion so teuer wie bei manch anderem SUV-Coupé allein die Summe der Optionen. Aber nicht nur preislich gibt sich der Franzose massentauglich. Stolze Front, sportliche Silhouette, fliessendes Heck – die Form ist typisch SUV-Coupé, das Format mit 4,57 Metern Aussenlänge und 1,82 Metern Breite aber kompakt. Man sitzt in beiden Sitzreihen bequem, der Kofferraum bietet beachtliche 513 Liter beziehungsweise 480 Liter in der Hybrid-Version. Und im Innenraum ist alles da, was im beliebten C-SUV-Segment erwartet wird: komfortable Sitze, digitale Instrumente und ein leicht bedienbares Infotainmentsystem.

Kein Allrad und keine Elektroversion

Vernunftbetont geht es auch bei den Antrieben zu. Im Angebot steht ein 1,3-Liter-Turbobenziner mit 12-Volt-Mikrohybridsystem und Doppelkupplungsgetriebe, der in der Basis 140 PS leistet und ab Oktober auch mit 160 PS erhältlich ist. Rund sechzig Prozent aller Schweizer Kunden sollen sich gemäss Renault aber für den 143 PS starken Vollhybridantrieb entscheiden, bestehend aus einem 94-PS-Benziner, zwei E-Maschinen und einer kupplungsfreien Multi-Mode-Automatik. Auf einen Plug-in oder gar eine Elektroversion will Renault ebenso verzichten wie auf Allradantrieb.

Der Renault Arkana ist trotz coupéhafter Dachlinie überraschend geräumig und bequem. 

Der Renault Arkana ist trotz coupéhafter Dachlinie überraschend geräumig und bequem.

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Alles da: komfortable Sitze, Soft-Touch-Materialien digitale Instrumente und ein modernes Multimediasystem.

Alles da: komfortable Sitze, Soft-Touch-Materialien digitale Instrumente und ein modernes Multimediasystem.

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Die Rundumsicht ist wegen der hohen Gürtellinie nicht sehr gut – die optionale 360-Grad-Kamera kann nicht schaden. 
  

Die Rundumsicht ist wegen der hohen Gürtellinie nicht sehr gut – die optionale 360-Grad-Kamera kann nicht schaden.

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In Kombination mit der sportlich-straffen, aber keineswegs unkomfortablen Abstimmung und rückmeldungsfreudigen Lenkung wirkt der Arkana erfreulich leichtfüssig und agil. Bei der Hybridvariante setzt Renault auf Verbrauch statt auf Performance: Sie soll für unter fünf Liter auf 100 Kilometer gut sein und gegenüber der subjektiv etwas harmonischer arbeitenden 140-PS-Mikrohybridversion rund einen Liter auf 100 Kilometer einsparen.

200 Bestellungen in der Schweiz

Europaweit 100'000 Bestellung seit März, davon 200 aus der Schweiz, geben den Franzosen damit recht, das SUV-Coupé zu demokratisieren. Wer es doch sportlicher mag, hat immerhin die Möglichkeit zur Ausstattung R.S. Line. Nicht, dass der Franzose so schneller wäre, doch er sieht zumindest so aus. Und irrsinnigerweise auch weniger unfreundlich: Nebst der spezifischen Lackierung «Orange Valencia» und dunkel gefärbten Zierelementen gehören zum R.S.-Look nämlich auch verchromte Doppel-Auspuffendrohre.

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