Renault kann Billigwagen vorerst nicht im Iran bauen lassen
Aktualisiert

Renault kann Billigwagen vorerst nicht im Iran bauen lassen

Der Iran lässt Renault hängen: «Solange die Firma Renault unsere Bedürfnisse nicht erfüllt, steht das Vorhaben still», sagte Irans Industrieminister Ali-Resa Tahmasebi.

Ein leitender Mitarbeiter des Ministeriums, Mohammed Karimi, sagte am Dienstag der Nachrichtenagentur Fars, der Iran wolle vor allem einen Teil der Produktion in die üblichen Absatzmärkte des französischen Unternehmens ausführen dürfen.

Der Logan sollte in der islamischen Republik von Iran Chodro und Pars Chodro gebaut werden. Ab 2006 sollten jährlich 300 000 Einheiten für den «L-90» hergestellt werden, wie er im Iran heissen soll.

Der Vertrag über 300 Millionen Euro war die grösste und langfristigste Investition eines französischen Unternehmens im Iran seit Gründung der islamischen Republik im Jahr 1979. Renault hatte das Billigauto im Juni vergangenen Jahres auf den Markt gebracht.

(sda)

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