René van Eck neuer Trainer beim FC Thun
Aktualisiert

René van Eck neuer Trainer beim FC Thun

Der FC Thun startet mit René van Eck (41) als Trainer in die kommende Saison. Der Holländer, der einen Zweijahres-Vertrag unterschrieb, ersetzt den Luxemburger Jeff Saibene.

Saibene kann wegen fehlender Lizenz nächste Saison keinen ASL-Klub betreuen. Thuns Präsident Kurt Weder bedauert den Abgang von Saibene, der im letzten März den glücklosen Heinz Peischl beerebt hatte: «Saibene hat ausgezeichnete Arbeit geleistet. Das Minimalziel Ligaerhalt wurde unter ihm erreicht.» Weil der ehemalige Nationalliga-Spieler über keine UEFA-Pro-Lizenz verfügt und der Verband im Vergleich zu früher keine Sonderbewilligung mehr erteilt, war eine Weiterbeschäftigung unmöglich. «Wir müssen das neue Reglement und die Bedingungen akzeptieren», so Weder.

Um die neue Saison vorzubereiten, war der FC Thun gezwungen schnell zu handeln. Mit René van Eck wurde ein Coach verpflichtet, der in der Challenge League bereits einige Erfahrung gesammelt hat, allerdings noch nie einen ASL-Klub trainiert hat. Von 2003 bis 2006 war der ehemalige Verteidiger Coach des FC Luzern, mit welchem er 1989 Meister und 1992 Cupsieger geworden war. Nach dem Aufstieg in die Super League verliess er die Innerschweizer wegen Differenzen mit der Klubleitung. Zuletzt war er beim FC Wohlen tätig und schaffte mit den Aargauern in der letzten Runde mit viel Glück den Klassenerhalt.

Van Eck wird seine neue Mannschaft erstmals zum Trainingsauftakt am 11. Juni betreuen. «Ich freue mich darauf», so der ehemalige Bundesliga-Legionär. «Thun ist ein interessanter Klub, mit dem ich bereits im März Kontakt hatte. Damals wollte ich aber den FC Wohlen nicht im Stich lassen. Jetzt, wo wir den Klassenerhalt geschafft haben, kann ich mit gutem Gewissen gehen.» Wer seine Nachfolge in Wohlen antritt, ist noch offen. (si)

Deine Meinung