Power-Kombi: Rennfahrer Nico Müller testet die Audi-Legende RS2 Avant

Rennfahrer Nico Müller fuhr den Audi RS2 Avant von Davos ins Schloss Schauenstein.

Rennfahrer Nico Müller fuhr den Audi RS2 Avant von Davos ins Schloss Schauenstein.

Audi Schweiz
Publiziert

Power-KombiRennfahrer Nico Müller testet die Audi-Legende RS2 Avant

Mitte der 90er-Jahre war der Audi RS2 Avant eine Sensation. Selbst DTM-Profi und Audi-Werksfahrer Nico Müller konnte den legendären Sportkombi noch nicht fahren. Bis jetzt.

von
Michael Lusk / A&W Verlag

Nico Müller ist einer der bekanntesten und erfolgreichsten Schweizer Autorennfahrer. Zweimal wurde der 30-jährige Berner schon Vizemeister in der DTM, auch dieses Jahr kämpft er für Audi noch um den Titel in der Tourenwagen Meisterschaft. Auf der Rennstrecke kitzelt er die letzten Zehntelsekunden aus seinem Arbeitsgerät. Deutlich gemütlicher, aber mit mindestens soviel Fahrspass, war er kürzlich in der Ikone des deutschen Autoherstellers unterwegs. Auf einer Verwöhn-Tour durfte er einen Audi RS2 Avant von Davos ins Schloss Schauenstein von Sternekoch und Audi-Ambassador Andreas Caminada pilotieren. Und weil eine Tour mit der Familie noch mehr Spass macht, waren auch der grosse Bruder Audi Ur-quattro und der jüngste Spross, der Audi RS e-tron G, mit von der Partie.

Ein besonderes Turboerlebnis

Bei seiner Markteinführung 1994 – da war Nico Müller gerade mal zwei Jahre alt – trug der RS2 Avant den Titel «schnellster Kombi der Welt». Und er war zugleich der erste Audi, der die 250 km/h-Marke knackte: Der Power-Kombi begeisterte seine Fangemeinde als sportliches Familienauto mit viel Platz und einem ganz besonderen Turboerlebnis. Das ist auch fast 30 Jahre später noch so, wie Nico Müller nach den ersten Kilometern auf dem Flüelapass in Richtung Engadin mit einem Grinsen im Gesicht bestätigt: «Der Audi RS2 Avant ist einer von wenigen Autos, die ich noch nie gefahren bin. Eigentlich vereint er sogar zwei Autos in einem. Bei tiefen Drehzahlen ist der RS2 sehr komfortabel, ab 3500 Umdrehungen geht richtig die Post ab.»

Nico Müller mit dem Audi RS2 Avant (r.), der schwedische Rennfahrer Mattias Ekström mit dem Audi Ur-quattro (l.)

Nico Müller mit dem Audi RS2 Avant (r.), der schwedische Rennfahrer Mattias Ekström mit dem Audi Ur-quattro (l.)

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Ehrfurchtsvoll betrachtet der DTM-Star den blauen Sportkombi, den er an diesem Tag zum ersten Mal fahren durfte.

Ehrfurchtsvoll betrachtet der DTM-Star den blauen Sportkombi, den er an diesem Tag zum ersten Mal fahren durfte.

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An der Verwöhn-Tour dabei waren ein Audi Ur-Quattro (vorne), der Audi RS2 Avant (Mitte) und der Audi RS e-tron GT.

An der Verwöhn-Tour dabei waren ein Audi Ur-Quattro (vorne), der Audi RS2 Avant (Mitte) und der Audi RS e-tron GT.

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Dafür verantwortlich ist ein 2,2-Liter grosser Fünfzylinder, der als Basis schon im Audi Ur-quattro zum Einsatz kam. Die Leistung wurde im RS2 Avant aber von 220 PS auf 315 PS erhöht. Das reichte für zur damaligen Zeit herausragenden 5,4 Sekunden für den Sprint von null auf 100 km/h, die Höchstgeschwindigkeit lag bei 262 km/h. Ebenso fasziniert zeigt sich Müller aber von der Strassenlage. Und wie modern das Auto damals schon im Interieur war: «Ich wusste gar nicht, dass damals schon farbiges Carbon verwendet wurde».


So war die Tour von Davos über St. Moritz bis nach Fürstenau viel zu schnell zu Ende. Am Ende wartete im Schloss Schauenstein aber auch für Nico Müller nochmals ein Highlight: Sterne-Koch Andreas Caminada kredenzte für die Tour-Teilnehmer und den DTM-Rennfahrer ein kulinarisches Highlight nach dem anderen und machte seinem Ruf als einer der besten Köche der Welt alle Ehre. So liess sich für einmal Nico Müller nicht zwei Mal bitten, als es darum ging, wer als erstes ein Selfie mit dem Sterne-Koch machen darf. Nach demjenigen mit dem RS2 Avant vermutlich sein zweitliebstes an diesem Tag. 

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