Aktualisiert 26.08.2012 21:10

Neun Tote Rennt, «Isaac» kommt!

Hurrikan «Isaac» hat noch nicht einmal seine volle Stärke erreicht. Dennoch starben in Haiti neun Menschen, und in den USA mussten Republikaner und NASA grössere Anpassungen vornehmen.

Tropensturm «Isaac» ist am Sonntag mit starken Regenfällen über die Inselkette der Florida Keys im Süden des US-Staates hinweggezogen. Tausende Menschen hatten die Region schon tags zuvor sicherheitshalber verlassen, obwohl «Issac» zunächst nicht die Stärke erreichte, wie befürchtet.

Die Republikaner verschoben dennoch vorsichtshalber ihren Nominierungsparteitag um einen Tag, und die NASA verlegte wegen des Sturmtiefs einen geplanten Raketenstart auf Donnerstag. Die bislang folgenschwersten Verwüstungen richtete «Isaac» in Haiti an, wo neun Menschen ums Leben kamen.

Grosse Schäden auf Haiti

Einige Bewohner der Florida Keys schützten ihre Häuser mit Sandsäcken und Brettern, andere blieben gelassen, da der Sturm nicht die erwartete Stärke erreichte. Das könnte sich ändern, wenn er über dem warmen Wasser des Golfs von Mexiko wieder an Stärke zunimmt und am Dienstag oder Mittwoch die nördliche Golfküste erreicht. Wo er dort auf Land trifft, ist aber noch unklar.

Auf Kuba hatte «Isaac» am Samstag vor allem Bäume und Stromleitungen umgerissen. In Haiti gab es erhebliche Schäden in der Landwirtschaft und an Gebäuden. Fast 8000 Menschen wurden aus gefährdeten Gebieten in Sicherheit gebracht, 4000 in Notunterkünfte einquartiert. In Zeltstädten, in denen immer noch zahlreiche Menschen wohnen, die beim verheerenden Beben von 2010 ihr Zuhause verloren, stürzten Dutzende Zelte ein. (sda/dapd)

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