Besuch mit Folgen: Rentier darf nicht mehr kranke Kinder besuchen
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Besuch mit FolgenRentier darf nicht mehr kranke Kinder besuchen

Ein Krankenpfleger führte ein zahmes Rentier zu kleinen Patienten im Kinderspital von Glasgow. Der tierische Besuch sorgt für Wirbel und eine Untersuchung.

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Grosser Wirbel hat der Besuch eines Rentieres in einem Kinderspital ausgelöst. Symbolbild: Thinkstock.com

Grosser Wirbel hat der Besuch eines Rentieres in einem Kinderspital ausgelöst. Symbolbild: Thinkstock.com

Vor dem Kinderspital im schottischen Glasgow fand eine Veranstaltung statt, mit der Geld für kranke Kinder gesammelt wurde. Mit von der Partie war ein zahmes Rentier. Damit auch die kranken Kindern in ihren Spitalbetten in den Genuss seiner Anwesenheit kommen, hat ein Krankenpfleger das Tier kurzerhand zu ihnen geführt.

Die schöne, vorweihnachtliche Geschichte könnte hier enden. Wäre da nicht die Gesundheitsbehörde. Denn diese musste untersuchen, was die «zwar gutgemeinte» Aktion für Folgen gehabt haben könnte. Denn schliesslich sei sie vom Pfleger durchgeführt worden, ohne zuvor einen Vorgesetzten zu informieren.

Im Bericht ist laut «BBC» zu lesen, dass das Tier «zu keinem Zeitpunkt ein Kind anuriniert habe». Glück gehabt! Ausserdem sei ein «angemessenes Infektions-Kontroll-Prozedere» bei den Kindern, die den Paarhufer gestreichelt haben, durchgeführt worden. Des weiteren sei dem Rentier der Zugang zur Isolierstation nicht gewährt worden. Die kleinen Patienten dort sind also nie der Gefahr ausgesetzt gewesen, sich mit einem Hirsch-Husten anzustecken.

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