Ausserschwyz: Rentner masturbierte im Laden vor Mädchen (9)
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AusserschwyzRentner masturbierte im Laden vor Mädchen (9)

Ein 65-Jähriger gibt zu, «aus lauter Blödsinn» in einem Geschäft seinen Penis entblösst zu haben. Er wurde zu einer Geldstrafe verurteilt.

von
jab
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Einem 65-jährigen Pensionär wurde vorgeworfen, sein Geschlechtsteil vor einem Mädchen (9) entblösst und daran gerieben zu haben. Dies soll in einem Einkaufsladen in Ausserschwyz geschehen sein. Deswegen musste der Rentner sich wegen sexuellen Handlungen mit einem Kind vor Gericht verantworten. (Symbolbild)

Einem 65-jährigen Pensionär wurde vorgeworfen, sein Geschlechtsteil vor einem Mädchen (9) entblösst und daran gerieben zu haben. Dies soll in einem Einkaufsladen in Ausserschwyz geschehen sein. Deswegen musste der Rentner sich wegen sexuellen Handlungen mit einem Kind vor Gericht verantworten. (Symbolbild)

Keystone/Sigi Tischler
Zu seinem Gerichtstermin am Donnerstagmorgen erschien der Beschuldigte nicht. Er wurde polizeilich auf den Nachmittag zu einem neuen Prozess geladen. (Symbolbild)

Zu seinem Gerichtstermin am Donnerstagmorgen erschien der Beschuldigte nicht. Er wurde polizeilich auf den Nachmittag zu einem neuen Prozess geladen. (Symbolbild)

Keystone/Sigi Tischler
Vor Gericht sagte der Mann, der sich selbst verteidigte, er sei nicht erschienen, weil er Angst davor hatte, ins Gefängnis zu müssen. Er würde jede Strafe annehmen, wenn er nicht ins Gefängnis müsse. (Symbolbild)

Vor Gericht sagte der Mann, der sich selbst verteidigte, er sei nicht erschienen, weil er Angst davor hatte, ins Gefängnis zu müssen. Er würde jede Strafe annehmen, wenn er nicht ins Gefängnis müsse. (Symbolbild)

Keystone/Sigi Tischler

Weil einem 65-Jährigen vorgeworfen wurde, sich in einem Einkaufsladen in Ausserschwyz vor einem 9-jährigen Mädchen selbstbefriedigt zu haben, musste er sich in Schwyz wegen sexueller Handlung mit einem Kind verantworten, wie der «Bote» (Bezahlartikel) berichtete. Er soll vor dem Mädchen sein Geschlechtsteil entblösst und daran gerieben haben.

Er erschien nicht zum Gerichtstermin

Eigentlich hätte der Pensionär bereits am Donnerstagmorgen zu einem Gerichtstermin erscheinen sollen. Er blieb diesem aber unentschuldigt fern, worauf der 65-Jährige polizeilich für eine weitere Gerichtsverhandlung am Donnerstagnachmittag zugeführt wurde.

Der Mann verteidigte sich vor Gericht selber und nannte als Grund seines Fernbleibens die Angst davor, ins Gefängnis gesteckt zu werden. Er würde jede Strafe akzeptieren, solange er nur nicht ins Gefängnis müsse.

«Aus lauter Blödsinn» sei es geschehen

Der Staatsanwalt forderte eine Geldstrafe von 90 Tagessätzen à 40 Franken, falls der Pensionär innert zwei Jahren nicht straffällig würde. Ausserdem beantragte die Staatsanwaltschaft eine Busse von 900 Franken. Zudem soll der Mann die Verfahrenskosten von rund 3400 Franken tragen. Und: Dem Exhibitionisten werde lebenslänglich verboten, einer beruflichen und organisierten ausserberuflichen Tätigkeit nachzugehen, in der er regelmässig in Kontakt zu Minderjährigen stehe. Das Gericht folgte den Anträgen der Staatsanwaltschaft.

Der Pensionär habe die Tat vor Gericht zugegeben. Er habe «aus lauter Blödsinn» eine Dummheit begangen, wie der «Bote» schreibt. Das Mädchen habe dies per Zufall gesehen, da sie gerade hinter einem Regal hervorgelaufen kam. Ausserdem sei der Rentner dem Mädchen nicht mit entblösstem Geschlechtsteil hinterhergelaufen. Der Mann bereute seine Tat sichtlich: «Ich werde so eine Dummheit sicher nie mehr machen. Das Ganze ist mir eine Lehre für immer.»

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