Aktualisiert 16.05.2007 14:40

Rentner sticht Ärztin ins Herz

Weil er sich falsch behandelt fühlte, hat ein Rentner in Schwerin seine Ärztin in ihrer Praxis mit einem 20 Zentimeter langen Messer niedergestochen und dabei lebensbedrohlich verletzt.

Der 73-Jährige habe der Medizinerin ein 20 Zentimeter langes Messer direkt ins Herz gestossen, sagte Oberstaatsanwalt Christian Pick am Mittwoch. Es sei Haftbefehl wegen versuchten Mordes erlassen worden. Wegen welcher Erkrankung der Mann behandelt werden musste, wollte Pick nicht sagen.

Die vom Praxispersonal alarmierte Polizei nahm den Mann den Angaben zufolge fest. Nach Zeugenaussagen sei der Rentner zunächst in das Zimmer der 53-jährigen Allgemeinmedizinerin eingedrungen und habe ihr dort die lebensgefährlichen Verletzungen zugefügt.

Nach dem Übergriff habe er mit einer Schreckschusspistole im Warteraum der Praxisgemeinschaft um sich geschossen und sei von Patienten bis zum Eintreffen der Polizei festgehalten worden. Ein Notarzt reanimierte die Frau noch vor Ort. Danach wurde sie in eine Spezial-Klinik eingeliefert. Weitere Einzelheiten waren zunächst nicht bekannt. (dapd)

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