Muotathal: Rentner stürzt 300 Meter in die Tiefe
Aktualisiert

MuotathalRentner stürzt 300 Meter in die Tiefe

Ein Mann wurde am Donnerstag als vermisst gemeldet, nachdem er zu einer Wanderung aufgebrochen war. Er konnte am Freitag nur noch tot geborgen werden.

von
msa
Ein Polizeihelikopter sichtete am Freitagmorgen den Körper des vermissten Rentners.

Ein Polizeihelikopter sichtete am Freitagmorgen den Körper des vermissten Rentners.

Ein 75-jähriger Wanderer aus dem Kanton Zug wurde am Donnerstagabend im Gebiet Schwelaui-Sihlseeli im Muotathal als vermisst gemeldet. Die sofort eingeleitete Suche blieb vorerst ohne Erfolg. An einer mehrstündigen Suchaktion beteiligten sich über 20 Einsatzkräfte der SAC-Rettungskolonne Muotathal sowie die Kantonspolizeien Schwyz und Zürich.

Am frühen Freitagmorgen wurde der vermisste Rentner von der Besatzung eines Polizei-Helikopters in einem steilen Couloir gesichtet. Eine Rega-Mannschaft konnte den Mann nur noch tot bergen, wie die Kantonspolizei Schwyz am Freitag mitteilte.

Aufgrund der Ermittlungen geht die Polizei davon aus, dass der Rentner auf einem Grat Richtung Klöntal unterwegs war. Dabei soll er über eine Grasplangge rund 300 Meter in die Tiefe gestürzt sein.

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