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Nach Autounfall Rentner überlebt 6-Tage-Horrortrip

Sechs Tage ernährte er sich von Insekten und Laub, dann wurde ein 67-jähriger Mann in Kalifornien von seinen Kindern gerettet. Er war mit seinem Auto in eine Schlucht gestürzt.

In Kalifornien hat ein 67-Jähriger nach einem Autounfall schwer verletzt fast eine Woche auf seine Rettung warten müssen.

Nach Angaben des örtlichen Fernsehsenders KABC überlebte der Mann nur, weil die Kinder die Hoffnung nicht aufgegeben hatten und nach ihm suchten.

Der Mann war den Angaben vom Donnerstagabend (Ortszeit) zufolge im Angeles National Forest östlich von Los Angeles mit seinem Wagen in eine Schlucht gestürzt. Schwer verletzt hoffte er auf Hilfe. Trinken konnte er Wasser aus dem Fluss, in dessen Schlucht er gestürzt war. Gegessen habe er Blätter und Insekten, gab er an.

«Und da war er!»

«Wir wussten einfach, dass unser Vater noch lebt», sagte seine Tochter Lisa dem Sender. «Wir haben in jeder Schlucht gesucht, wir haben von jedem Hügel geguckt. Wir haben immer gerufen und plötzlich hörten wir unseren Vater «Hilfe! Hilfe!» rufen. Und da war er!»

Mit einem Helikopter wurde der 67-Jährige aus der Schlucht gerettet. Ein Arzt beschrieb seine Rettung als ein Wunder: Trotz des Unfalls, des tiefen Sturzes und der sechs Tage ohne Hilfe sei der Rentner in erstaunlich guter Verfassung.

Die Unfallstelle scheint ein gefährliches Strassenstück zu sein. Am gleichen Punkt fanden die Retter noch mehrere Autowracks in der Schlucht. In einem der Autos war noch die Leiche eines Mannes.

KABC-Bericht:

(sda)

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