Aktualisiert 09.12.2007 07:39

Reporter nach Hetzjagd mit 45 Schüssen hingerichtet

Unglaubliche Brutalität in Mexiko: Ein Reporter ist nach einer Hetzjagd quer durch die von Drogenkriminalität geplagte Stadt Uruapan mit 45 Schüssen getötet worden.

Gerardo Garcia versuchte den Tätern am Samstag auf seinem Motorrad zu entkommen, doch vor seinem Haus wurde er eingeholt und von seinen Verfolgern regelrecht hingerichtet, wie die Polizei erklärte.

Im Bundesstaat Michoacan kämpfen Tausende Soldaten und Bundespolizisten gegen Drogenkartelle, die Kokain und andere Drogen aus Südamerika in die USA schmuggeln. Allein 2006 wurden neun Journalisten getötet, weil sie über die Drogenszene oder gewalttätige Vorfälle berichteten.

Am 6. September 2006 stürmten Angehörige des Verbrechersyndikats in ein Tanzlokal und warfen fünf enthauptete menschliche Köpfe auf die Tanzfläche. Neben den Köpfen legten die Verbrecher ein Plakat auf den Boden, auf welchem es hiess: «Die Familie tötet nicht für Geld. Sie tötet keine Frauen und Unschuldigen. Nur diejenigen, die sterben müssen, sterben. Das sollte jeder wissen. Das ist göttliche Gerechtigkeit.» (sda)

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