Aktualisiert 23.04.2014 13:33

Investigativ-FlopReporter wollten Reportern Baby verkaufen

Kann man in Bulgarien ein Baby kaufen? Bei der Klärung dieser Frage sind zwei Teams verdeckter Reporter aufeinandergetroffen. Man nahm es mit Humor.

Auf der Suche nach der Antwort auf die Frage «Kann man in Bulgarien ein Baby kaufen?» sind zwei Teams von Investigativreportern aneinander geraten  Als Käufer und Verkäufer.

Auf der Suche nach der Antwort auf die Frage «Kann man in Bulgarien ein Baby kaufen?» sind zwei Teams von Investigativreportern aneinander geraten Als Käufer und Verkäufer.

Zwei Investigativ-Journalisten der britischen «Sunday Times» hatten eine Anzeige in einem Forum geschaltet, wie der bulgarische TV-Sender Nova berichtet. Dessen Beitrag ist auf Youtube zu sehen.

Die Online-Annonce der Briten entdeckten ausgerechnet Reporter von Nova – und der Sender schickte seinerseits Mitarbeiter als vermeintliche Verkäufer los. Sie trafen das falsche Londoner Paar mit Kinderwunsch in Bulgarien und nahmen die Begegnung heimlich auf.

Nach dem Kennenlernen, bei dem es zu keinem Deal kam, gaben sich die Reporter der «Sunday Times» in einem E-Mail zu erkennen. Daraufhin outeten sich auch die bulgarischen Journalisten. Die Briten nahmen es gemäss Nova mit Humor: So etwas sei ihnen noch nie passiert.

«Das gehört zu den verrückten Dingen, die Undercover-Journalisten erleben können, die ein bisschen tricksen», kommentierte Journalismus-Professor Roy Greenslade im Medien-Blog der Zeitung «Guardian» die Geschichte. Eine angeforderte Stellungnahme der «Sunday Times» lag zunächst nicht vor. (sda)

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