Republikanische Kandidaten: Kein Rückzug aus dem Irak
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Republikanische Kandidaten: Kein Rückzug aus dem Irak

Fünf Monate vor der ersten Vorwahl um die US-Präsidentschaft haben sich die republikanischen Bewerber einen Schlagabtausch zu den Themen Irak und Abtreibung geliefert.

Fast alle Kandidaten, darunter die Favoriten John McCain, Rudolph Giuliani und Mitt Romney, sprachen sich in der von ABC übertragenen Debatte gegen einen raschen Abzug der amerikanischen Truppen aus dem Irak aus. Allein Ron Paul plädierte für ein umgehendes Ende des Militäreinsatzes.

McCain sagte, seine Partei werde die anstehenden Debatten über den Irak-Krieg im Kongress gewinnen, weil sich das amerikanische Volk über die Folgen eines Scheiterns im Klaren sei. Umfragen zufolge ist der Irak das wichtigste Thema für die Wähler, doch spielt bei den konservativen Republikanern auch die Abtreibungspolitik eine Rolle.

Der frühere Gouverneur von Wisconsin, Tommy Thompson, sagte, jeder Kandidat, der der Frau die Wahl über einen Schwangerschaftsabbruch überlassen wolle, werde in der Partei Schwierigkeiten bekommen. «Die Republikanische Partei ist eine Partei für das Leben.» Die Kritik richtete sich offenbar gegen den als vergleichsweise liberal geltenden Exbürgermeister von New York, Giuliani. Dieser sagte, er wolle die Zahl der Abtreibungen senken. (dapd)

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