Residenz Tivoli Luzern wird bescheidener
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Residenz Tivoli Luzern wird bescheidener

Die geplante Luxus-Überbauung Residenz Tivoli in Luzern wird bescheidener realisiert als ursprünglich geplant.

Es gibt kleinere, aber günstigere Wohnungen. Auf ein Restaurant und Dienstleistungsflächen wird verzichtet.

Offenbar stiess das Projekt nicht auf das gewünschte Interesse. Die bisherigen Erkenntnisse bei der Vermarktung hätten zu einer Überarbeitung des Projektes geführt, teilte die Bauherrin, die Zürcher Karl Steiner AG, am Dienstag mit.

Ausgehend von den lokalen Marktbedürfnissen, gibt es jetzt mehr und dafür kleinere und günstigere Wohnungen. Im neu konzipierten Wohngebäude sind 54 exklusive Stadtwohnungen geplant. Die Hälfte entfällt auf 3,5 Zimmerwohnungen (124 bis 205 m2).

Ursprünglich war von 32 Wohnungen die Rede gewesen, die von einem umfassenden Dienstleistungsangebot profitieren sollten. Um die Wohnnebenkosten zu senken, gibt es Abstriche. Das Schwimmbad wird verkleinert, einen Concierge gibt es nur tagsüber. Auf das Restaurant und weitere Dienstleistungsflächen wird verzichtet.

Am dem von Hans Kollhoff erarbeiteten architektonischen Konzept soll es trotz der Überarbeitung keine Änderungen geben. Die Residenz ersetzt das frühere Hotel Carlton-Tivoli.

(sda)

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