Aktualisiert 25.06.2009 18:53

Klosters-SerneusResort-Projekt nimmt erste Hürde

Der Gemeinderat von Klosters-Serneus unterstützt die Pläne zum Bau einer Resort-Siedlung mit 600 Betten. Das Parlament hat den Gemeindevorstand beauftragt, die Verhandlungen mit den Initianten weiterzuführen und die notwendige Urnenabstimmung vorzubereiten.

Der niederländische Feriendorfbetreiber Landal GreenParks will bei der Talstation der Klosters-Madrisa Bergbahnen 24 Gebäude im Chaletstil mit 8600 Quadratmetern Bruttogeschossfläche und eine Tiefgarage mit 140 Plätzen erstellen. Die Investitionen werden auf 46 Millionen Franken beziffert.

Der Gemeinderat ermächtigte an seiner Sitzung den Gemeindevorstand einstimmig, die Verhandlungen mit den Beteiligten weiterzuführen. Um das Projekt verwirklichen zu können, muss das Volk die Ausscheidung einer Sondernutzungszone genehmigen, wie die Gemeinde am Donnerstag mitteilte.

Ausserdem ist eine Ausnahmebewilligung der Gemeinde für die Überschreitung der Quote von 20 Prozent für den Erwerb der Wohnungen durch Personen im Ausland notwendig. Zudem muss der Kanton eine Ausnahmebewilligung von der Lex Koller erteilen.

Zu lösen ist auch die Frage der Parkplätze. Der Klosters-Madrisa Bergbahnen werden durch das Resort rund die Hälfte ihrer 420 Parkplätze verloren gehen. Deshalb ist der Bau eines Parkhauses geplant, an dessen Kosten sich die Gemeinde und die Bergbahn je zur Hälfte beteiligen sollen.

(sda)

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