Konkursstatistik: Restaurants und Bars scheitern am häufigsten
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KonkursstatistikRestaurants und Bars scheitern am häufigsten

Eine Konkursauswertung hat ergeben, dass Gastrobetriebe mehr als doppelt so häufig pleitegehen als andere Unternehmen. Ein besonders tiefes Risiko haben Immobilienfirmen.

Für Gastrobetriebe wie Bars ist es in der Schweiz schwierig, zu bestehen.

Für Gastrobetriebe wie Bars ist es in der Schweiz schwierig, zu bestehen.

Restaurants, Bars und Kebabstände gehen deutlich häufiger pleite als andere Unternehmen. Dies ergab eine Auswertung der im Schweizerischem Handelsamtsblatt publizierten Konkurse durch die Wirtschaftsauskunftei Dun&Bradstreet (D&B).

Demnach ist die Konkurswahrscheinlichkeit eines Gastgewerbebetriebs beinahe zweieinhalb Mal so hoch wie im Durchschnitt. Relativ hoch ist die Wahrscheinlichkeit eines Konkurses auch bei Handwerksbetrieben, bei Personalvermittlungsbüros und im Baugewerbe. Sie liegt zwischen 55 und 70 Prozent über dem Durchschnitt.

Ausserordentlich tief ist das Risiko einer Firmenpleite dagegen bei Immobilienmaklern und -verwaltern. Es ist gerade einmal einen Drittel so hoch wie der schweizerische Durchschnitt, wie D&B am Montag mitteilte. Weit unter dem Durchschnitt ist die Konkurswahrscheinlichkeit auch bei Architekturbüros und bei Maschinenbauunternehmen.

(sda)

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