Reto Ziegler freut sich auf 9300 Lugano-Fans und seine kleinen Töchter
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Cupfinal gegen St. GallenReto Ziegler freut sich auf seine kleinen Töchter und 9300 Lugano-Fans

Am Sonntag steht Lugano-Verteidiger Reto Ziegler zum vierten Mal im Schweizer Cupfinal. Dabei kann der 36-jährige Ex-Nati-Spieler im Wankdorf auf zwei ganz besondere Fans zählen.

von
Lucas Werder
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Am Sonntag trifft Reto Ziegler mit Lugano im Cupfinal auf St. Gallen.

Am Sonntag trifft Reto Ziegler mit Lugano im Cupfinal auf St. Gallen.

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Der 36-Jährige spielt seit Anfang 2021 im Tessin.

Der 36-Jährige spielt seit Anfang 2021 im Tessin.

Urs Lindt/freshfocus
Der Verteidiger steht zum insgesamt vierten Mal im Cupfinal.

Der Verteidiger steht zum insgesamt vierten Mal im Cupfinal.

Pascal Muller/freshfocus

Darum gehts

  • Am Sonntag trifft der FC Lugano im Cupfinal auf den FC St. Gallen.

  • Für Verteidiger Reto Ziegler ist es der vierte Cupfinal seiner Karriere.

  • In Bern werden mehr als dreimal so viele Lugano-Fans im Stadion sein wie üblich.

Zweimal den türkischen Cup, einmal den italienischen Supercup, dazu jeweils einmal Meister und Cupsieger in der Schweiz – Reto Ziegler ist der mit Abstand erfolgreichste Spieler im Kader des FC Lugano. Am Sonntag steht der 36-Jährige gegen St. Gallen zum insgesamt bereits vierten Mal im Endspiel des Schweizer Cups. Trotzdem spricht der Innenverteidiger von einem ganz besonderen Spiel: «Ich freue mich wahnsinnig. Meine beiden kleinen Töchter werden zum ersten Mal bei einem Cupfinal dabei sein», sagt Ziegler zu 20 Minuten. «Es wird ein grosses Fest.»

In Bern wird aber nicht nur die Familie des 35-fachen Nationalspielers dem FC Lugano die Daumen drücken. Während in der Super League in dieser Saison bei Tessiner Heimspielen im Schnitt nur rund 2800 Zuschauerinnen und Zuschauer ins Stadio di Cornaredo strömten, wird die Fan-Unterstützung am Sonntag um ein Vielfaches grösser sein. Rund 9300 Tickets haben die Luganesi drei Tage vor Saison-Highlight bereits abgesetzt. «In einem solchen Spiel sind die Fans unglaublich wichtig», sagt Ziegler. «Beim Cupsieg 2015 mit dem FC Sion habe ich schon einmal erlebt, was das ausmachen kann.»

«Schwierigerer» Weg für Lugano

Viermal duellierten sich Lugano und St. Gallen in dieser Saison bereits. Nach je einem Sieg, einem Unentschieden und einer Niederlage setzte es aus Tessiner Sicht vor drei Wochen im Kybunpark eine klare 0:3-Klatsche. «Das war kein gutes Spiel von uns. Aber wir haben daraus gelernt», verspricht Ziegler.

Zum Favoriten will er die Espen nicht machen. «Beide Teams stehen verdient im Final, auch wenn wir wohl den etwas schwierigeren Weg dorthin hatten.» Während Lugano in dieser Cup-Saison nacheinander Meister YB, Thun und Titelverteidiger Luzern aus dem Weg räumte, trifft St. Gallen im Cupfinal erstmals überhaupt auf einen Super-League-Club. 

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