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ZweijahresvertragReto Ziegler wechselt in die USA

Der Temporär-Vertrag des FC Luzern mit dem Verteidiger lief mit dem Jahresende aus. Nun unterschreibt der 31-Jährige beim FC Dallas.

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sda/te
Es zieht ihn weiter: Reto Ziegler wechselt nach drei Monaten beim FC Luzern in die USA. Bild: Keystone

Es zieht ihn weiter: Reto Ziegler wechselt nach drei Monaten beim FC Luzern in die USA. Bild: Keystone

Nein, zum FC Sion kehrt Reto Ziegler nicht zurück. Präsident Christian Constantin hatte in der NZZ zwar angekündigt, den ehemaligen Captain zurückholen zu wollen. Doch der Waadtländer Verteidiger macht es wie so oft in seiner Karriere: Er, der ewig Suchende, zieht weiter. Neuer Club, neues Land. Gemäss «Le Matin» unterschreibt der 31-Jährige einen Zweijahresvertrag beim FC Dallas.

Nach der Schweiz, England, Deutschland, Italien, der Türkei und Russland nun also die USA, die Major League Soccer. In den letzten drei Monaten spielte Ziegler dank einem Temporär-Vertrag für den FC Luzern, bestritt zehn Pflichtspiele und verwandelte zwei Penaltys. Die Zusammenarbeit wurde aber nicht verlängert und lief mit dem Jahresende aus.

Auf einmal vereinslos

Lange dauerte es diesmal also nicht, bis Ziegler einen neuen Club fand. Das war nicht immer so.

Bei den Spitzenvereinen Tottenham und Juventus Turin wurde er an verschiedenste andere Clubs ausgeliehen, nur dazwischen bei Sampdoria Genua wurde er heimisch. Für diesen Verein bestritt er von 2007 bis 2011 155 Spiele, so viele wie für keinen anderen Club. 2014 und im letzten Sommer aber stand Ziegler auf einmal ohne Job da, er war einige Monate vereinslos, dann kamen jeweils die Verträge bei Sion und Luzern.

Ziegler, der U-17-Europameister

Mit den Wallisern gewann er 2015 den Schweizer Cup. Auch Schweizer Meister (2003) darf sich Ziegler dank dem Titelgewinn mit seinem ersten Profiverein, dem Grasshopper Club Zürich, nennen. Seinen grössten Erfolg aber feierte er noch früher: 2002 wurde er mit der Schweiz U-17-Europameister.

Damals unter anderem ebenfalls dabei: Tranquillo Barnetta und Philippe Senderos. Nun wird es zum Wiedersehen mit Letzterem kommen, Senderos (Houston) spielt ebenfalls in Nordamerika. Ernst gilt es in der MLS ab März, dann startet die neue Saison.

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