Beben im Iran: Retter befreien 20 Verschüttete
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Beben im IranRetter befreien 20 Verschüttete

Am Tag nach dem schweren Erdbeben mit über 30 Toten sind im Iran 20 Personen aus den Trümmern ihrer Häuser geborgen worden - lebend.

Nach dem schweren Erdbeben in der Nähe des iranischen Atomkraftwerks Buschehr mit 37 Toten haben Retter mindestens 20 Menschen lebend aus den Trümmern ihrer Häuser geborgen. Die Bergungsarbeiten wurden inzwischen beendet.

Dies sagte der Leiter des iranischen Roten Halbmonds, Mahmud Mosafar, am Mittwoch der Nachrichtenagentur Fars. Mosafar erklärte, der Einsatz konzentriere sich nun auf die Hilfe für die Überlebenden. Rund 900 Menschen wurden demnach verletzt, bis zu 800 Häuser zerstört.

Das Beben hatte am Vortag die ländliche Region im Süden des Landes erschüttert; das iranische Erdbebeninstitut gab die Stärke mit 6,1 an, das US-Institut USGS mit 6,3.

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Die Erschütterungen waren Augenzeugen-Berichten zufolge in mehreren Golfstaaten zu spüren, in den Stunden danach folgten nach iranischen Angaben mehr als ein Dutzend Nachbeben. Das Epizentrum lag in Kaki, knapp 90 Kilometer südöstlich der Küstenstadt Buschehr, wo das einzige Atomkraftwerk des Landes steht.

Nach Angaben der iranischen Behörden und der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) wurde die Atomanlage nicht beschädigt, auch sei keine Radioaktivität ausgetreten. Zum Zeitpunkt des Bebens sei sie wegen Wartungsarbeiten nicht in Betrieb gewesen, sagte der Chef der iranischen Atomenergieorganisation, Fereidun Abbasi Dawani.

In «naher Zukunft» werde in Buschehr mit dem Bau von zwei weiteren Reaktorblöcken begonnen, sagte Abassi Dawani weiter. Das Kraftwerk sei entworfen worden, um Beben der Stärke 8,0 auf der Richter-Skala zu überstehen. (sda)

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