Aktualisiert 21.08.2012 15:56

Vermisste in der ReussRetter haben die Hoffnung aufgegeben

Am Montag gingen im Kanton Aargau zwei Menschen in der Reuss unter: Ein 14-jähriger Schüler und ein 29-jähriger Asylbewerber. Die beiden sind mit grösster Wahrscheinlichkeit tot.

von
rey
Schon am Montag suchten Polizei und Armeeangehörige bei Bremgarten vergeblich nach dem vermissten Realschüler.

Schon am Montag suchten Polizei und Armeeangehörige bei Bremgarten vergeblich nach dem vermissten Realschüler.

Am Dienstagmorgen führte die Polizei noch Bootskontrollen in der Reuss bei Mülligen und Bremgarten durch – an den Orten, an denen tags zuvor zwei Menschen verschwunden waren. Doch auch die neuerlichen Suchaktionen führten zu keinem Erfolg und wurden im Verlauf des Tages eingestellt.

Die Polizei macht am Dienstag noch sporadische Uferkontrollen. Dies vor allem, um eine eventuell angespülte Leiche bergen zu können. «Die Chance, noch jemanden lebend zu bergen, ist praktisch null», sagt Roland Pfister von der Kapo Aargau. So lange könne niemand im Wasser überleben. Und hätte sich einer der Verunfallten an Land retten können, hätte man ihn mit Sicherheit schon gefunden.

Ein 14-jähriger Schüler ging auf einem Schulausflug in der Nähe von Bremgarten in der Reuss baden. Er ging unter und wurde von der Strömung mitgerissen. In Mülligen schwamm ein 29-jähriger Asylbewerber aus Sri Lanka im Fluss, auch er ging unter. Die Polizei suchte am Montag mit Booten und Tauchern nach den beiden – erfolglos.

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