Rettungsaktion für Meteorologen in der Arktis
Aktualisiert

Rettungsaktion für Meteorologen in der Arktis

Zur Rettung von zwölf auf einer Eisscholle in der Arktis festsitzenden Wissenschaftlern hat Russland am Freitag mehrere Flugzeuge und Hubschrauber entsandt.

Die Forscher trieben nach offiziellen Angaben mehrere hundert Kilometer nordwestlich der norwegischen Insel Spitzbergen, ein Teil ihrer Forschungsstation ist im eisigen Wasser versunken. Die Meteorologen befanden sich jedoch nicht in Lebensgefahr, wie Natalja Jerschowa, eine Sprecherin des meteorologischen Dienstes, am Donnerstag mitteilte.

Die Besatzung der vergangenen April eingerichteten Forschungsstation sollte laut Jerschowa ursprünglich noch bis Ende des Monats auf der Eisscholle bleiben. Eine weitere Expedition ist für April geplant.

Für zwölf seit einer Woche vermisste Eisfischer in der Ukraine bestehen nach Angaben des Notfallministeriums in Kiew dagegen kaum Überlebenschancen. Die Leiche eines weiteren Fischers aus der Region Kachowske wurde am Freitag geborgen. Eisfischen ist in der Ukraine sehr beliebt, viele bessern damit ihr schmales Einkommen auf. Jeden Winter kommen dabei Dutzende Menschen ums Leben, wenn die Eisschollen, auf denen sie fischen, abbrechen und schliesslich schmelzen. (dapd)

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