Aktualisiert 04.06.2015 15:04

Elf Milliarden für Athen

Rettungspaket für Griechenland steht

Die EU will Athen elf Milliarden Euro zur Verfügung stellen, heißt es in einem Zeitungsbericht. Widerstand kommt aus Deutschland.

von
isa
Der griechische Premier Alexis Tsipras und EU-Kommisionschef Jean-Claude Juncker in Brüssel

Der griechische Premier Alexis Tsipras und EU-Kommisionschef Jean-Claude Juncker in Brüssel

Das zweite Rettungsprogramm für Griechenland soll um mehrere Monate verlängert werden. «Technisch ist dieser Schritt unumgänglich. Eine andere Möglichkeit haben wir kaum noch, um Griechenland über den Sommer zu bringen», zitiert die «Welt» nicht näher bestimmte «europäische Verhandlungskreise». Final beschlossen sei das Paket jedoch noch nicht.

Etwa elf Milliarden Euro zusätzlich sollen für die Verlängerung nötig sein. Mit diesem Geld sollen griechische Banken neues Kapital bekommen.

Bundestag müsste zustimmen

Würde der Rettungsplan geändert, müsste der deutsche Bundestag zustimmen. Das gilt jedoch für ein drittes Rettungsprogramm ebenfalls – die Zustimmung dafür gilt als schwer zu bekommen, insbesondere was die Stimmen von CDU und CSU angeht.

Am Freitag könnte es ein weiteres Treffen zwischen EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker, Griechenlands Premier Alexis Tsipras und Euro-Gruppenchef Jerome Dijsselbleom geben. Die Beteiligten hoffen auf eine schnelle Einigung.

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