Basel: Rheinbord: «Es ist wie eine Badi»
Aktualisiert

BaselRheinbord: «Es ist wie eine Badi»

Die Aufwertung des Kleinbasler Rheinbords kommt schneller voran als geplant. Darüber freuen sich Anwohner und Rheinschwimmer.

von
Lukas Bertschmann

«Dank unseres Terminvorsprungs können wir über den Sommer hinweg das Rheinufer frei von Baustellen halten», sagt der Projektleiter vom Tiefbauamt, Ruedi Bossert. Die neue Infrastruktur wird bereits rege genutzt. «Um wieder ans Ufer zu kommen, sind die vielen Leitern sehr angenehm, fast wie im Schwimmbad», freut sich die 24-jährige Geraldine Chew. Die Aufwertung des Rheinbords umfasst auch drei neue Bootsrampen, verbreiterte Uferwege und Sitzstufen sowie Kiesschüttungen mit ökologischem Nutzen. «Es war bitter nötig, die Böschung zu erneuern», so René Löw von der Rheinpolizei. Nebst der verbesserten Bausubstanz sei es jetzt für Schwimmer auch viel sicherer, ergänzt sein Chef Thomas Schwitter: «Wir mussten dieses Jahr noch niemanden herausfischen.»

Mitte September wird die zweite Phase der Aufwertungsarbeiten zwischen Mittlerer und Johanniterbrücke beginnen. Das noch bis Ende 2010 dauernde Projekt kostet rund neun Mio. Franken. Mit einem Drittel beteiligt sich der Bund im Rahmen des Finanzausgleichs daran.

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