Aktualisiert 27.09.2004 20:41

Rhytaxi-Krach: Didden bestreitet die Vorwürfe

Zwei Basler Rheintaxi-Betreiber kämpfen um Image und Marktanteile. Die Fronten sind so verhärtet, dass Ende Oktober ein Friedensrichter den Streit schlichten muss.

Die Vorwürfe gegen René Didden, Betreiber der Rhytaxi Basel GmbH, von Seiten seiner ehemaligen Kompagnons von der heutigen Bas-ler Rhytaxi, sind massiv: Ideenklau, imageschädigende Preistreiberei, unlauterer Wettbewerb und Zufügen materiellen Schadens (20 Minuten berichtete).

«Diese geschäftsschädigenden und ehrverletzenden Angriffe nehme ich nicht hin. Ich lasse mich nicht vorverurteilen», sagte Didden gestern. Und er hält fest: «Ich verlange heute noch dieselben Preise wie damals, als ich im Juni 2001 als Rheintaxifahrer begonnen hatte.» Den Vorwurf, dass er heimlich eine GmbH gegründet habe, lässt er nicht gelten: «Adrian Gerber und dessen Partner Manfred Hofmänner wollten keine GmbH gründen, wie ich mehrmals vorgeschlagen hatte, um den Namen zu schützen. Also hab ich es alleine durchgezogen. Ich war ihnen in keiner Weise verpflichtet», sagt Didden und beruft sich dabei auf die Gewerbefreiheit.

Adrian Gerber, Betreiber der Basler Rhytaxi: «Wir halten an unserem Standpunkt fest.» Also steht es Aussage gegen Aussage. Der Friedensrichter wird entscheiden. «Ich sehe dem Termin gelassen entgegen», so Didden.

(lvi)

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