Rice will nicht US-Präsidentin werden
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Rice will nicht US-Präsidentin werden

Die amerikanische Aussenministerin Condoleezza Rice hat eigene Ambitionen auf das Amt des Präsidenten ausgeschlossen.

Auf einer Versammlung lateinamerikanischer Studenten sagte sie am Freitag in Washington, sie rechne allerdings damit, das bald ein Latino, Afroamerikaner oder ein Angehöriger einer anderen Minderheit das höchste Amt in den USA bekleiden werde. «Ich denke, das wird geschehen», sagte sie. «Es wird noch zu meinen Lebzeiten geschehen - aber ich werde es nicht sein.»

Rice wies auf einen sehr schnellen gesellschaftlichen Wandel in den USA hin und führte ihr Ministerium als Paradebeispiel dafür an. Wenn sie ihre Amtszeit absolviert haben werde, werde es zwölf Jahre her sein, dass ein weisser Mann Aussenminister gewesen sei. Nach Warren Christopher in der ersten Amtszeit von Bill Clinton seien mit Madeleine Albright eine Frau, danach mit Colin Powell ein Schwarzer und dann sie gekommen. «Ich denke, das hätte vor 15 oder 20 Jahren niemand vorausgesagt. Das zeigt, wie schnell sich Amerika verändert.» (dapd)

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