Donald Trump - «Richten Sie Putin meine herzlichsten Grüsse aus»
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Donald Trump«Richten Sie Putin meine herzlichsten Grüsse aus»

Vor dem Gipfeltreffen zwischen US-Präsident Joe Biden und Kremlchef Wladimir Putin hat sich der Ex-Präsident spöttisch zu Wort gemeldet.

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Haben sich ebenfalls getroffen: Wladimir Putin (links) und Donald Trump. (Archivbild)

Haben sich ebenfalls getroffen: Wladimir Putin (links) und Donald Trump. (Archivbild)

AFP/Mikhail Klimentyev
«Wir hatten ein grossartiges Treffen», erinnert sich Trump heute.

«Wir hatten ein grossartiges Treffen», erinnert sich Trump heute.

AFP/Mikhail Klimentyev
Der US-Präsident Joe Biden wird nach seinem Besuch in Grossbritannien nach Genf reisen, um dort Wladimir Putin zu treffen.

Der US-Präsident Joe Biden wird nach seinem Besuch in Grossbritannien nach Genf reisen, um dort Wladimir Putin zu treffen.

AFP/Brendan Smialowski

Darum gehts

  • Vor dem Treffen zwischen Joe Biden und Wladimir Putin hat sich der frühere US-Präsident Donald Trump geäussert.

  • Er lässt Putin Grüsse ausrichten und rät Biden, während des Treffens nicht einzuschlafen.

  • Trump selbst hat Putin auch schon getroffen.

Der frühere US-Präsident Donald Trump hat seinem Nachfolger Joe Biden vor dessen Gipfel mit Wladimir Putin in einer spöttischen Mitteilung Grüsse für den Kremlchef mit auf den Weg gegeben. «Viel Glück für Biden im Umgang mit Präsident Putin – schlafen Sie während des Treffens nicht ein, und bitte richten Sie ihm meine herzlichsten Grüsse aus!», teilte Trump am Donnerstagabend mit. Biden kommt am Mittwoch nächster Woche in Genf mit Putin zusammen. Trump hatte bei einem Gipfel mit Putin in Helsinki vor knapp drei Jahren Erkenntnisse seiner eigenen Geheimdienste über Einmischungen Russlands in die US-Wahlen infrage gestellt.

In der Heimat hatte Trump damals einen Sturm der Entrüstung ausgelöst. Er behauptete jetzt, er habe in Helsinki «ein grossartiges und sehr produktives Treffen» mit Putin gehabt. Dabei hätten die USA viel gewonnen, «einschliesslich des Respekts von Präsident Putin und Russlands». Im Wahlkampf hatte Trump Biden als «schläfrigen Joe» verspottet. Der Republikaner war seinem demokratischen Widersacher bei der Wahl im November klar unterlegen. Trump erkennt das bis heute nicht an und sieht sich durch Betrug um seinen Sieg gebracht. Sein Lager ist allerdings mit Dutzenden Klagen deswegen gescheitert.

«Putins Welpe»

Trump sah sich in seiner Amtszeit immer wieder dem Vorwurf ausgesetzt, Putin zu hofieren. Im Wahlkampf hatte Biden Trump als «Putins Welpen» bezeichnet und einen konfrontativeren Kurs gegenüber Moskau angekündigt. Zum Auftakt seiner ersten Europareise hatte Biden am Mittwoch gesagt, die USA suchten nicht den Konflikt mit Russland. «Wir wollen eine stabile, vorhersehbare Beziehung.» Biden machte aber auch deutlich, dass die russische Regierung bei «schädlichen Handlungen» mit Konsequenzen der USA rechnen müsse.

Bei seiner ersten Auslandsreise als US-Präsident ist Biden derzeit in Grossbritannien, wo er bis Sonntag dem G7-Gipfel beiwohnen wird. Am Montag nimmt er am Nato-Gipfel in Brüssel teil, wo am Tag darauf ein Spitzentreffen mit EU-Vertretern auf dem Programm steht. Am kommenden Mittwoch ist dann das mit Spannung erwartete Gipfeltreffen Bidens mit Putin angesetzt, bevor der US-Präsident nach Washington zurückkehrt.

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(DPA/chk)

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