Atomschmuggelaffäre: Richter erhält Einblick in Tinner-Akten
Aktualisiert

AtomschmuggelaffäreRichter erhält Einblick in Tinner-Akten

Der Eidg. Untersuchungsrichter darf brisante Akten in der Affäre Tinner einsehen. Das Eidg. Justiz- und Polizeidepartement (EJPD) hat dem Eidg. Untersuchungsrichteramt (URA) grünes Licht gegeben. Einen Blick in die Akten werfen darf auch die Geschäftsprüfungsdelegation.

Das versiegelte Dossier, das getrennt von den anderen Dokumenten aufbewahrt wurde, steht «zur Einsicht zur Verfügung», sagte EJPD- Sprecherin Brigitte Hauser-Süess zu einem Bericht der «NZZ am Sonntag».

Auch wenn der Eidg. Untersuchungsrichter und die Mitglieder der Geschäftsprüfungsdelegation die Dokumente einsehen dürften, mitnehmen könnten sie diese nicht, betonte Hauser-Süess. Die Akten handeln von der Zusammenarbeit der Brüder Urs und Marco Tinner sowie ihrem Vater Friedrich mit amerikanischen Geheimdiensten.

Vergangenen Mittwoch hatte das Bundesstrafgericht die Einsicht der brisanten Papiere erlaubt - unter der Voraussetzung, dass der Bundesrat sein Einverständnis gibt.

(sda)

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