Stresa - Richterin der Seilbahntragödie in Norditalien muss Fall abgeben
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StresaRichterin der Seilbahntragödie in Norditalien muss Fall abgeben

Donatella Banci Buonamici betreut als Richterin das Seilbahnunglück in Norditalien. Nun hat der Gerichtspräsident entschieden, dass sie den Fall abgeben muss.

von
Marcel Urech

Darum gehts

  • Die Richterin, die das Seilbahnunglück in Norditalien betreut, muss den Fall abgeben.

  • Sie hätte ihn gar nie annehmen dürfen, argumentiert Gerichtspräsident Luigi Montefusco.

  • Nun ist die Richterin Elena Ceriotti für den Fall zuständig.

14 Menschen verloren bei einem schweren Seilbahnunglück in Norditalien ihr Leben. Die zuständige Richterin Donatella Banci Buonamici schickte die drei Hauptverdächtigen nach ihrer Verhaftung wieder nach Hause. Das hat nun Folgen: Gerichtspräsident Luigi Montefusco (64) hat entschieden, dass Buonamici den Fall abgeben muss. Aufgrund eines Formfehlers hätte sie ihn gar nie annehmen dürfen, argumentiert er. Nun ist die Richterin Elena Ceriotti für den Fall zuständig.

Die Staatsanwaltschaft verhaftete nach dem Unglück den Inhaber der Betreiberfirma «Ferrovie del Mottarone», einen Ingenieur und den Betriebschef. Buonamici liess sie drei Tage später wieder frei, was für viel Kritik sorgte. Den Technischen Leiter der Bahn verdonnerte sie zu Hausarrest.

Schweizer filmte Gabel-Vorrichtungen

Das deutsche Fernsehen liess nach dem Unglück einen Schweizer zu Wort kommen, der auf Youtube Filme über die Seilbahn am Lago Maggiore veröffentlichte. Diese zeigen die Gabel-Vorrichtungen, welche wohl die Notbremsung an der Seilbahn am Unglückstag verhinderten.

Die Wartungsfirma der Bahn gab an, bei der letzten magnetinduktiven Seilprüfung im November 2020 keine Mängel festgestellt zu haben. Das Südtiroler Unternehmen führt die Prüfung einmal im Jahr durch.

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Beim Unglück am 23. Mai in Stresa (I) starben 14 Personen.

Beim Unglück am 23. Mai in Stresa (I) starben 14 Personen.

Getty Images
Die Wartungsfirma der Bahn gab an, bei der letzten Seilprüfung keine Mängel festgestellt zu haben.

Die Wartungsfirma der Bahn gab an, bei der letzten Seilprüfung keine Mängel festgestellt zu haben.

AFP
Es wurden jedoch Thesen laut, dass das Seil gerissen sein könnte, weil die Gabeln der Seilbahn regelmässig eingesetzt wurden. 

Es wurden jedoch Thesen laut, dass das Seil gerissen sein könnte, weil die Gabeln der Seilbahn regelmässig eingesetzt wurden.

Piero Cruciatti/LaPresse via ZUMA Press/dpa

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