Justizskandal: Richterin schickte Zwillingsschwester zur Arbeit
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JustizskandalRichterin schickte Zwillingsschwester zur Arbeit

Keine Zeit hatte eine italienische Richterin, um ihre Aufgaben beim Gericht zu erledigen. Kurzerhand schickte sie ihre Zwillingsschwester. Nun stehen beide vor Gericht.

Die 54-jährige Gabriella arbeitete als Anwältin und Aushilfsrichterin zugleich. Weil es ab und zu zu Terminkollisionen kam, entschloss sie sich ihre Zwillingsschwester Patrizia zu den Gerichtsprozessen zu schicken.

Der Schwindel flog auf

Patrizia war aber der Stelle nicht gewachsen. Die Italienerin verfügte über keinerlei juristische Ausbildung und verurteilte die Angeklagten «a piacere», also nach Lust und Laune, berichtet der «Corriere della Sera».

Der Schwindel flog auf, als die Verurteilten den Betrug bemerkten und Beschwerde einlegten.

Am 15. Oktober wird den zwei Schwestern in Mailand der Prozess gemacht.

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