Aktualisiert 04.08.2004 13:35

«The Chronicles of Riddick»Riddick bricht aus: Mit Köpfchen durch die Wand

Adrenalin bis unter die Schädeldecke: «Chronicles of Riddick» bietet knallharte Action und brandheisse Grafiken.

Riddick, der gefürchtetste Verbrecher des Universums, sitzt in Butcher Bay, dem absolut ausbruchsicheren Gefängnis der Galaxie. Klar, dass ihm dies nicht gefällt und er um jeden Preis rauswill. Was heisst: Es hagelt Blei – und Blut fliesst in Strömen.

Nach «Pitch Black» kommt diesen September das Sequel «Chronicles of Riddick» in die Kinos, wieder mit Vin Diesel in der Hauptrolle. Diesel wurde folgerichtig auch ins gleichnamige Spiel eingebaut und verpasst der Spielfigur mit seiner grabestiefen Stimme viel Glaubwürdigkeit.

Gesprochen wird allerdings wenig. Riddick lässt lieber die Kanonen sprechen: Auf dem Weg durchs Labyrinth des Knasts pustet er weg, was ihm über den Weg läuft. Die Gegner sind jedoch intelligent genug, vor dem Kugelhagel Deckung zu suchen, was oft ein vorsichtigeres Vorgehen als purer Bleiregen erfordert. Gewisse Hindernisse überwindet er zudem nicht mit Blei, sondern mit Köpfchen: Etwa wenn ein Ventilator ausgeschaltet werden muss, um hindurchzukriechen.

Allzu viel Intelligenz ist dennoch nicht von Nöten: «Chronicles of Riddick» bietet in erster Linie adrenalingeladene Shoot-outs aus der Ego-Perspektive in einem grafisch brillant gestalteten Universum. Das Game wurde erstklassig vertont, was ihm zusätzliche Intensität verleiht. Aber Achtung: Riddick geht so knüppelhart zur Sache, dass Spieler mit schwachen Nerven besser die Finger von diesem Titel lassen.

Jan Graber

«The Chronicles of Riddick» ab 18 Jahren für Xbox; Vivendi, Thali.

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