Aktualisiert 20.05.2007 20:59

Riesen-Run auf das Hooters: «Wir brauchen mehr Girls!»

Der Ansturm auf die erste Zürcher Filiale verblüfft selbst Hooters-Profis aus den USA: Der Start ist geglückt.

«Ich bin überwältigt», sagt Nick Silvestri, General Manager des Zürcher Hooters. Der gestandene Hooters-Profi leitete zuvor Restaurants in Florida – «aber so einen Ansturm bei einer Neueröffnung habe ich bisher nur in Zürich erlebt».

Die für knusprige Chicken Wings und attraktives Servierpersonal in knappen Cheerleader-Outfits bekannte US-Gastrokette bringt die Zürcher sogar dazu, für einen Restaurant-Besuch anzustehen: Seit der Eröffnung der ersten Zürcher Filiale am Helvetiaplatz Mitte letzter Woche bilden sich vor dem Eingang regelmässig lange Schlangen; die 120 Sitzplätze sind fast ständig besetzt.

Und selbst wer reinkommt, hat nicht immer Glück: Viele Hooters-Fans mussten in den ersten Tagen lange auf ihre Bestellung warten – für manche zu lange: «Einige Gäste sind wieder gegangen, weil sie das Warten leid waren», sagt Silvestri. «Wir möchten uns für die Wartezeiten entschuldigen.» Die derzeit rund 20 Serviceangestellten stehen wie der Rest des Hooters-Teams unter Dauerstress.

Silvestri hilft aus, wo er kann – und schneidet sogar selber Zitronen. Abhilfe soll unter anderem mehr Personal schaffen. Silvestri: «Wir werden das Küchenpersonal aufstocken. Und wir brauchen unbedingt mehr Girls!»

Adrian Schulthess

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