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Riesenwelle erschlägt drei Touristen

Eine wie aus dem Nichts kommende Riesenwelle hat vor Südafrika ein Taucherboot zum Kentern gebracht und drei Touristen das Leben gekostet, 16 Menschen wurden verletzt.

Die Taucher wollten in speziellen Käfigen im Meer tauchen und dabei Weisse Haie beobachten. Das Unglück ereignete sich in der Nähe der Ortschaft Gansbaai, die sich selbst als Hauptstadt der Weissen Haie bezeichnet. Tausende Touristen kommen jedes Jahr in den Ort, um im klaren Wasser die riesigen Haie zu beobachten.

Ein Sprecher der Stiftung zum Schutz der Weissen Haie, Mariette Hopley, erklärte, auf dem Schiff sei gerade der erste Tauchkäfig vorbereitet worden, als die Welle plötzlich das Boot getroffen und zum Kentern gebracht habe. «Die See war ruhig, es waren perfekte Bedingungen», sagte Hopley. Wie aus dem Nichts sei dann die Welle gekommen. Die zehn Passagiere und neun Besatzungsmitglieder seien ins Wasser gestürzt, 16 konnten von anderen Booten in der Nähe gerettet werden. Es sei der erste schwere Unfall seit Beginn der Hai-Tauchgänge 1991. Bei den Todesopfern handelte es sich um zwei amerikanische und einen norwegischen Touristen. (dapd)

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