Aktualisiert 26.03.2017 18:41

84 Millionen Euro

Riesige Bergungsaktion für gesunkene Fähre

Drei Jahre nach der Tragödie, bei der über 200 Schüler starben, wird die Sewol vor Südkoreas Küste geborgen.

Für Angehörige der Opfer war die Bergung ein emotionaler Augenblick. (Tamedia/AFP)

450 Arbeiter, 84 Millionen Euro Kosten und ein 7000 Tonnen schweres Schiffswrack. Die Zahlen zeigen das Ausmass der Bergungsaktion vor der Küste der südkoreanischen Insel Jindo. Am Freitag hoben zwei Frachtkräne das rostige Wrack der 2014 gesunkenen Fähre Sewol.

Das Wrack soll nun in ein Trockendock des Festlandhafens Mokpo transportiert werden, damit es dort genauer durchsucht werden kann. Damit soll endgültig Klarheit über die Ursache der Tragödie geschaffen werden.

250 tote Schüler

Die überladene Sewol war am 16. April 2014 in der Nähe der Insel Jindo vor der Südwestküste Südkoreas gekentert. Von den 476 Menschen an Bord kamen 304 ums Leben, darunter 250 Schüler. Hauptgrund war menschliches Versagen. Neun Tote konnten bislang nicht geborgen werden, sie könnten sich in dem Schiffswrack befinden. (ap/afp)

(AP)

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