Wittenbach SG: Riesige Spinne überrascht Angestellte in Firma
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Wittenbach SGRiesige Spinne überrascht Angestellte in Firma

Die Kantonspolizei St. Gallen wurde kürzlich zu einem Industriebetrieb gerufen. Dort wurde eine grosse Spinne gesichtet. Das Tier konnte gefangen werden.

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Die Kantonspolizei St. Gallen wurde letzten Mittwoch zu einem Industriebetrieb in Wittenbach gerufen. Dort wurde eine grosse Spinne gesichtet. Die Polizei konnte das Tier einfangen.

Die Kantonspolizei St. Gallen wurde letzten Mittwoch zu einem Industriebetrieb in Wittenbach gerufen. Dort wurde eine grosse Spinne gesichtet. Die Polizei konnte das Tier einfangen.

Kapo SG
Das Tier kann mit grösster Wahrscheinlichkeit der Spinnenart Heteropoda Venatoria zugeordnet werden.

Das Tier kann mit grösster Wahrscheinlichkeit der Spinnenart Heteropoda Venatoria zugeordnet werden.

Kapo SG
Ende Oktober erlebte ein Automechaniker in Guntershausen TG einen Schock. Beim Auswechseln einer Lampe bemerkte er, dass eine grosse, haarige Spinne auf seinem Arm herumkrabbelte.

Ende Oktober erlebte ein Automechaniker in Guntershausen TG einen Schock. Beim Auswechseln einer Lampe bemerkte er, dass eine grosse, haarige Spinne auf seinem Arm herumkrabbelte.

Leser-Reporter/Martin Tuchschmid

«Meerschweine, Ziegen, Vögel – immer wieder wird die Kantonspolizei St.Gallen zu Einsätzen mit Tieren gerufen», beginnt ein Post auf der Facebook-Seite der Kantonspolizei St. Gallen. Doch letzte Woche sorgte ein unübliches Tier für einen Einsatz. Die Kantonspolizei selber spricht von einem Exoten.

Aus einem Industriebetrieb in Wittenbach kam der Anruf, dass eine grosse Spinne gesichtet wurde. Es handelt sich dabei um eine asiatische Riesenkrabbenspinne. Eine Polizeipatrouille konnte das Tier einfangen und an einen Spezialisten im Walter Zoo in Gossau übergeben. Die Spinne war vermutlich aus einem asiatischen Container gekrabbelt. Die Polizei meint am Schluss des Beitrags auf Facebook: «Ob die Riesenkrabbenspinne zufällig im Container in die Schweiz reiste oder hier beabsichtigte, Skiferien zu machen, konnte bisher nicht in Erfahrung gebracht werden.»

Warmer Platz im Zoo

Mittlerweile hat die Spinne im Walter Zoo ein eigenes Terrarium bekommen. Kuratorin Leandra Pörtner sagt: «Diese Spinnenart ist für Menschen im Normalfall nicht lebensgefährlich. Doch ein Biss tut dennoch sehr weh.»

Die Spinne soll vorerst im Zoo bleiben. Später soll sie nach Bern gegeben werden. Dort kann die Spinnenart definitiv bestimmt werden. Pörtner sagt, dies sei äusserst schwierig. Hinweise würde etwa die Augen und das Geschlechtsorgan geben.

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