Aktualisiert 23.04.2014 10:54

Brand Riesiger Sachschaden bei Grossbrand

In Fällanden ZH stand die Wachsmanufaktur Swissvax in Flammen. Die Polizei rief die Bevölkerung auf, Fenster und Türen zu schliessen, weil der Rauch möglicherweise giftig war.

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bro/zum

In Fällanden brannte am Freitagnachmittag eine Wachsmanufaktur lichterloh. Leser-Reporter berichteten, dass ein Gebäude der Firma Swissvax in Brand stand. «Der Rauch ist extrem. Uns hat ein Polizist gesagt, dass er giftig sei», sagte Leser-Reporterin Vanessa. Sie sei daraufhin weggeschickt worden.

Die Zürcher Kantonspolizei bestätigte, dass es im Zusammenhang mit dem Brand zu starker Rauchentwicklung gekommen ist. Die Polizei hat in der Folge Alarm ausgelöst und die Bevölkerung aufgerufen, Fenster und Türen zu schliessen und Radio zu hören.

Auch Helikopter im Einsatz

Augenzeugen berichteten von einer Explosion in der Lagerhalle des Gebäudes. «Inzwischen hat das Feuer auch auf umliegende Bäume übergegriffen», so ein Leser-Reporter. Zudem sei eine Wand eingestürzt.

Das Feuer ist nach Angaben der Kantonspolizei um 17 Uhr ausgebrochen. Menschen kamen zum jetzigen Kenntnisstand nicht zu Schaden. Am Freitagabend wurde der Alarm aufgehoben.

Beim Brand entstand ein Sachschaden von mehreren Hunderttausend Franken. Zum Einsatz kam unter anderem auch ein Helikopter der Polizei Zürich.

Brandursache noch unklar

Nach den vorläufigen Erkenntnissen kam es im Hochregallager der Firma, in dem vor allem Autowachse gelagert wurden, zu dem Brand. Der durch das Feuer entstandene Schaden ist beträchtlich und wird auf mehrere hunderttausend Franken geschätzt. Was zu dem Feuer führte, ist noch nicht geklärt. Entsprechende Abklärungen durch den Brandermittlungsdienst der Kantonspolizei Zürich sind im Gang.

Im Einsatz standen nebst verschiedenen Spezialisten der Kantonspolizei Zürich und des Forensischen Institutes Zürich ein grosses Aufgebot der Feuerwehren Fällanden, Uster, Dübendorf, Opfikon sowie von Schutz & Rettung Zürich, ein Ambulanzfahrzeug, ein Chemiefachberater, die Staatsanwaltschaft See/Oberland, das Statthalteramt Uster, das Amt für Abfall, Wasser, Energie und Luft (AWEL), Klärspezialisten, die Feuerpolizei, die Gebäudeversicherung des Kantons Zürich sowie mehrere Patrouillen von Kommunalpolizeien der Bezirke Uster und Meilen.

Um die Situation aus der Luft beobachten und eine fortlaufende Gefahreneinschätzung vornehmen zu können, setzte die Kantonspolizei Zürich ihren Helikopter ein.

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