Weniger Jobs: Rieter baut massiv Stellen ab

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Weniger JobsRieter baut massiv Stellen ab

Bei Rieter ist der Gewinn eingebrochen. Jetzt will der Winterthurer Textilmaschinenbauer fünf Prozent der Stellen abbauen. Betroffen sind vor allem die Angestellten in der Schweiz.

Bei Rieter wird es zu Entlassungen kommen.

Bei Rieter wird es zu Entlassungen kommen.

Unter dem Strich verdiente Rieter im vergangenen Jahr 26,5 Mio. Franken. Im Vorjahr waren es noch 119 Mio. Fr. gewesen. Aufgrund tieferer Verkäufe sank auch das Betriebsresultat, wie das Unternehmen am Donnerstag berichtete: Der Gewinn vor Zinsen und Steuern fiel von 112,6 Mio. Fr. auf 33,6 Mio. Franken.

Nun plant der Rieter-Konzern innerhalb von zwei Jahren den Abbau von 5 Prozent seiner weltweit etwa 4700 Stellen. Betroffen ist vor allem die Schweiz, wobei es Festangestellte und Temporärkräfte treffen wird.

Entlassungen wahrscheinlich

Einen Teil des Abbaus will man bei Rieter über die natürliche Abgänge, Frühpensionierungen bewerkstelligen. Zudem fallen auch Stellen weg, die eigens und nur befristet für Investitionsprogramme geschaffen wurden. Im Communiqué lässt der Textilmaschinenhersteller aber auch durchblicken, dass es wohl Entlassungen geben wird.

Konsultationen mit den zuständigen Personalvertretungen würden zu gegebener Zeit aufgenommen. Das Geschäft mit Textilmaschinen ist stark von den weltweiten Konjunkturzyklen verknüpft. Rieter ist daher interessiert, die Kosten zu senken, um die Gewinnschwelle nach unten zu drücken. (sda)

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