«Talk That Talk»: Rihanna ist in jedem Look gut für einen Hit
Aktualisiert

«Talk That Talk»Rihanna ist in jedem Look gut für einen Hit

Sechs Alben in sechs Jahren. Auf das fleissige Bienchen Rihanna ist Verlass. In regelmässigen Abständen wirft die erst 22-Jährige neues Hit-Material auf den Markt.

von
Marlies Seifert

Mit jeder neuen Platte wird nicht nur ein neuer Sound, sondern auch gleich ein neuer Look mitgeliefert. Mal gibt Rihanna das unschuldige Schätzchen von der Insel, mal die Lack-und-Leder-Mieze, mal den feurigen Rotkopf.

Erstaunlich ist dabei: Alles steht ihr ausgesprochen gut. So auch der neuste Imagewandel. Als frecher Twen von nebenan schickt sich die karibische Schönheit an, die Dancefloors der hippen Clubs zu erobern. Mit der Hilfe des einstigen DJ-Wunderkindes Calvin Harris («Accep­table in the 80s») steuert sie in der Vorab-Single «We Found Love» zielsicher die elektronische Richtung an. Schon unter der Ägide von David Guetta hatte sich ­Rihanna in die Welt der Synthesizer gestürzt. Calvin ­Harris verpasst ihr nun einen weniger polierten, cooleren Anstrich.

Daneben wagt sich Rihanna in den Dancehall-Bereich («Cockiness») und flirtet mit dem Dubstep («Where Have You Been»). In Form einer Jay-Z-Kollabo kommt der Hip-Hop nicht zu kurz; «Roc Me Out» ist der gewohnt ungezogene R'n'B-Track. Mit «Farewell» ist auch die obligate Midtempo-Ballade vertreten. «Talk That Talk» ist ein typisches Rihanna-Album mit gewohnter Hit-Dichte.

Deine Meinung