Rasen statt Grasen: Rindvieh auf der Autobahn
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Rasen statt GrasenRindvieh auf der Autobahn

Bei einem Viehhandel auf einer Autobahnraststätte ist eine Kuh ausgebüxt. Das Tier verursachte auf der A1 bei Wangen an der Aare einen Stau - aber es blieb unverletzt.

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pwe/jam

Heute Donnerstag hat es gegen 14 Uhr für die Autofahrer auf der Autobahn A1 bei Wangen an der Aare in Richtung Bern eine Überraschung gegeben: Ein Rind bewegte sich auf Pannenstreifen und Mittelstreifen entlang der Fahrzeuge. Gemäss unseren Leser-Reportern rannte der Bauer mit blutverschmiertem Gesicht dem Tier auf dem Grünstreifen hinterher. Die Polizei war ebenfalls bald zur Stelle und gemeinsam konnte das Tier eingefangen werden.

Offenbar wollten ein Landwirt und zwei Viehhändler auf dem Rastplatz Deitingen Süd mehrere Kühe verladen, wie die Solothurner Polizei mitteilt. Bei dem Viehhandel riss sich eine Kuh los. Sie rannte dann auf die Autobahn in Fahrtrichtung Zürich. Und tatsächlich: Bei der Aktion wurden die beiden Viehhändler leicht verletzt. Die Kuh blieb weitgehend unversehrt. Das rebellische Tier hatte aber zeitweise für einen Stau gesorgt. Die beim Viehhandel beteiligten Personen müssen nun mit entsprechenden Anzeigen rechnen.

Dieses Rind ist nicht das einzige Tier, das heute auf Schweizer Strassen gesichtet wurde. Im Wallis endete der Ausflug für eine Kuh tödlich, als sie bei Siders von einem Auto erfasst wurde. Das Vieh entwich zusammen mit einem anderen Tier. Dessen Schicksal ist noch unbekannt.

(Video: Leserreporter)

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