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Airbus-CrashRio trauert um die Opfer von Flug 447

An einer bewegenden Feier haben in Rio de Janeiro fast 1000 Menschen der Opfer des Flugzeugunglücks im Atlantik gedacht. Unterdessen wurde ein erstes Wrackteil der Unglücksmaschine geborgen.

Unter den Trauernden waren auch Frankreichs Aussenminister Bernard Kouchner und sein brasilianischer Amtskollege Celso Amorim.

Der Schmerz und der enorme Druck der vergangenen Tage war den Familien und Freunden der Opfer des Flugzeugabsturzes anzusehen. Viele weinten, verbargen ihr Gesicht hinter den Händen während der rund einstündigen ökumenischen Trauerfeier in der Kirche Igreja Candelária in Rios Stadtzentrum.

Christliche, jüdische und muslimische Geistliche hielten kurze Ansprachen und versuchten, Trost zu spenden. Eröffnet wurde die Feier mit den Nationalhymnen von Frankreich und Brasilien. Amorim sprach den Angehörigen die Solidarität der brasilianischen Regierung aus. Diese Tragödie lasse niemanden gleichgültig.

Rios Bürgermeister Eduardo Paes sprach einige Worte, brach dann aber in Tränen aus: Er hatte bei dem Unglück seinen Mitarbeiter und Freund Marcelo Parente verloren. «Dies ist ein sehr trauriger Augenblick, vor allem für die Freunde und Familien. Ich sehe mich als Teil der Familie eines der Opfer.»

Für Freitag kündigte das Erzbistum Rio eine katholische Trauermesse an, an der auch Staatspräsident Luiz Inácio Lula da Silva teilnehmen will. Der Airbus der Air France stürzte in der Nacht auf Montag auf dem Flug von Rio nach Paris in den Atlantik ab. 228 Menschen waren an Bord, darunter mindestens drei Schweizer.

(sda)

Erstes Wrackteil des abgestürzten Airbus geborgen

Ein Hubschrauber hat nach Angaben der brasilianischen Luftwaffe am Donnerstag das erste Wrackteil der über dem Atlantik abgestürzten Air-France-Maschine geborgen. Das 2,5 Meter lange Teil sei rund 550 Kilometer nordöstlich der Insel Fernando de Noronha aus dem Ozean gefischt worden, hiess es in der Erklärung weiter.

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