Indirekter Freistoss: Riquelme findet die Lücke in der 11-Mann-Mauer
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Indirekter FreistossRiquelme findet die Lücke in der 11-Mann-Mauer

Juan Riquelme brilliert in Argentinien mit einem Wahnsinnstor. Die Nummer 10 der Boca Juniors versenkt einen indirekten Freistoss, obwohl das Tor komplett zugestellt ist.

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pre

Indirekte Freistösse im Strafraum zu versenken, ist keine einfache Aufgabe. Die Distanz zum Tor ist zwar kurz, doch die Mauer steht dadurch auch näher zum Ball. Meist ist irgendein Körperteil in der 11-Mann-Mauer im Weg.

Die Lücke gefunden hat jedoch Juan Roman Riquelme von den Boca Juniors in der Partie gegen Atlético Rafaela. Der ehemalige argentinische Nationalspieler, der einst bei Barcelona und Villarreal für Furore sorgte, versenkte den Ball aus sechs Metern kompromisslos in der rechten oberen Torecke.

Verpatzter Rückpass

Ein fataler Lapsus eines Rafaela-Vertedigers stand am Ursprung von Riquelmes Tor. Nach einem kurzen Zuspiel von Torhüter Esteban Conde missglückte der Rückpass von Adrian Bastia komplett. Conde musste mit mit einer Handabwehr das Eigentor verhindern. Der Schiedsrichter wertete die Aktion als illegalen Rückpass. Die Boca Juniors gewannen die Partie am Schluss mit 2:1.

Riquelmes Tor aus anderer Perspektive. (Quelle: Youtube)

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