Aktualisiert 26.09.2005 00:12

Rita brachte schwere Regenfälle

Hurrikan Rita hat am Wochenende im Süden der USA schwere Überschwemmungen verursacht.

Die Schäden fielen allerdings deutlich geringer aus als zuvor befürchtet. Rita peitschte als Sturm der Kategorie 3 mit Windgeschwindigkeiten von knapp 200 km/h und schweren Regenfällen durch Louisiana und Texas. Der Sturm richtete in kleineren Städten der Region schwere Schäden an, verschonte die texanische Metropole Houston aber weitgehend. Bislang wurde erst ein Toter durch Rita bestätigt.

Die Krisenregion war diesmal fast vollständig evakuiert worden. Retter rückten gestern aus, um den verbliebenen Menschen, die vom Hochwasser eingeschlossen waren, zu helfen. Über zwei Millionen Menschen in Texas, Louisiana und Mississippi waren gestern ohne Strom.

Nach Einschätzung der Behörden könnte es bis zu einem Monat dauern, bis die Energieversorgung wieder gewährleistet ist. Die Erdölraffinerien in Texas sind nach Einschätzung von Gouverneur Rick Perry kaum beschädigt worden.

US-Präsident Bush appelliert an die Bevölkerung

George W. Bush verfolgte den Zug von Hurrikan Rita am Wochenende von einem Kontrollzentrum der Streitkräfte aus. Als das Schlimmste vorüber war, appellierte er an die rund 2,7 Millionen Menschen, die vor Rita geflüchtet waren, noch nicht in ihre Häuser zurückzukehren. Die Rückkehr soll heute und morgen erfolgen. Allerdings wird befürchtet, dass es auf Autobahnen und an Tankstellen wieder zu chaotischen Zuständen kommt.

(SDA/20 Minuten)

Deine Meinung

Fehler gefunden?Jetzt melden.