«Riverdale»-Star Ryan Grantham wird für den Mord seiner Mutter zu lebenslanger Haft verurteilt

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Lebenslange Haft«Riverdale»-Star Ryan Grantham wird für den Mord an seiner Mutter verurteilt

Der 24-jährige Schauspieler musste sich in Kanada für den Mord an seiner Mutter vor Gericht verantworten. Nun ist das Urteil gefallen: lebenslange Haft. Aussicht auf Bewährung gibt es erst in 14 Jahren.

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Ryan Grantham (24) stand die letzten Monate vor Gericht. Der kanadische Schauspieler hat bereits zuvor gestanden, im Frühling 2020 seine eigene Mutter getötet zu haben. Nun wurde er zu lebenslanger Haft verurteilt.

Ryan Grantham (24) stand die letzten Monate vor Gericht. Der kanadische Schauspieler hat bereits zuvor gestanden, im Frühling 2020 seine eigene Mutter getötet zu haben. Nun wurde er zu lebenslanger Haft verurteilt.

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Bekannt ist Grantham insbesondere für seine Rolle in «Riverdale». Er war in der Serie als Jeffrey Augustine zu sehen. Die Figur war in der vierten Staffel für den Tod von Fred Andrews verantwortlich.

Bekannt ist Grantham insbesondere für seine Rolle in «Riverdale». Er war in der Serie als Jeffrey Augustine zu sehen. Die Figur war in der vierten Staffel für den Tod von Fred Andrews verantwortlich.

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Als Kind stand Grantham (Mitte) unter anderem für den Film «Becoming Redwood» vor der Kamera.

Als Kind stand Grantham (Mitte) unter anderem für den Film «Becoming Redwood» vor der Kamera.

imago images/Everett Collection

Darum gehts

  • Ryan Grantham hat zugegeben, im Frühling 2020 seine eigene Mutter ermordet zu haben.

  • Nun wurde der 24-Jährige zu lebenslanger Haft verurteilt.

  • Einen Antrag auf Bewährung kann er frühestens in 14 Jahren stellen.

Schauspieler Ryan Grantham musste sich für die Tötung seiner eigenen Mutter vor Gericht verantworten. Der 24-jährige Kanadier, der unter anderem als Darsteller für die Serie «Riverdale» und die Filme «Diary of a Wimpy Kid» und «The Imaginarium of Doctor Parnassus» gearbeitet hat, hat bereits im März dieses Jahres gestanden, seine Mutter im Frühling 2020 durch einen Schuss in den Hinterkopf getötet zu haben. Nun wurde er laut «Deadline» wegen Mord zweiten Grades verurteilt.

Dafür gibt es laut CBC News in Kanada automatisch eine lebenslange Haftstrafe. Bei der Urteilsverkündung sei es primär um die Frage gegangen, wie lange Grantham warten müsse, bevor er einen Antrag auf Bewährung stellen könne. Inzwischen ist klar, dass er sich bis dahin 14 Jahre gedulden muss. Das Urteil wurde von der Richterin des obersten Gerichtshofs von British Columbia, Kathleen Ker, gesprochen. Sie bezeichnete den Fall als «tragisch und herzzerreissend» – vor allem für die Schwester des Täters sei dies «lebenszerstörend».

Grantham wollte kanadischen Premierminister töten

Im mehrmonatigen Prozess kam zudem ans Licht, dass Grantham auch Pläne hatte, den kanadischen Premierminister Justin Trudeau (50) zu töten. Einen Tag nach dem Mord an seiner Mutter hat der Schauspieler gemäss CBC News drei Schusswaffen, Munition, zwölf Molotowcocktails, Camping-Ausrüstung und eine Wegbeschreibung in sein Auto gepackt und ist mit dem Plan losgefahren, Trudeau zu töten.
Wie den Gerichtsdokumenten zu entnehmen ist, gibt Ryan Grantham an, seine Mutter nur getötet zu haben, damit sie nicht miterleben muss, wie er den Premierminister umbringt.

Schlussendlich entschied sich der junge Mann im Frühling 2020 aus eigener Motivation dagegen, seinen Plan in die Tat umzusetzen. Auf dem Weg in die kanadische Hauptstadt Ottawa liess er von seinem Vorhaben, Justin Trudeau zu töten, ab und stellte sich der Polizei. Laut Nachrichtenportal bestätigen zwei psychiatrische Gutachten, dass Ryan Grantham in den Monaten vor dem Mord an seiner eigenen Mutter an einer starken Depression gelitten hat. 

Hast du oder hat jemand, den du kennst, eine Depression?

Hier findest du Hilfe:

Pro Mente Sana, Tel. 0848 800 858

Kinderseele Schweiz, Beratung für psychisch belastete Eltern und ihre Angehörigen

Verein Postpartale Depression, Tel. 044 720 25 55

Angehörige.ch, Beratung und Anlaufstellen

VASK, regionale Vereine für Angehörige

Pro Juventute, Beratung für Kinder und Jugendliche, Tel. 147

Dargebotene Hand, Sorgen-Hotline, Tel. 143

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(RAT)

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