Rob Lowe: Ärger mit erpresserischer Nanny
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Rob Lowe: Ärger mit erpresserischer Nanny

Das Kindermädchen von Rob Lowes Söhnen kündigte kürzlich nach sieben Jahren guter Dienste Knall auf Fall. Jetzt wird klar warum: Sie will mehr, viel mehr.

In der Online-Zeitung für Blogger, «The Huffington Post», veröffentlichte der Schauspieler am 7. April einen offenen Brief, in dem er seine Sicht der Dinge erzählt.

Konkret wehrt sich Lowe gegen eine Erpressung der Ex-Nanny seiner beiden Söhne. Laut dem Schauspieler hat die Ex-Angestellte dem Ehepaar bis Ende dieser Woche ein Ultimatum gesetzt: Wenn Lowe und seine Frau Sheryl bis dann nicht 1.5 Millionen Dollar bezahlen werden, werde sie «bösartige dreckige Wäsche voller falscher Anschuldigungen» veröffentlichen.

Für Lowe ist dieses Verhalten unverständlich und schockierend: «Das ist ein Versuch, nicht nur mich und meine Frau zu vernichten und zu erniedrigen, sondern auch meine beiden jungen Söhne. Meine Familie ist entsetzt über diesen Vertrauensbruch.»

Der 44-Jährige beschreibt das bisherige Verhältnis zu der jungen Frau: «Diese Frau arbeitete während sieben Jahren immer wieder in unserem Zuhause und ging mit uns auf Reisen, ohne eine einzige Beschwerde.» Sie kündigte sogar dreimal ihre - andere - Arbeitsstelle, um wieder bei uns arbeiten zu können.»

«Nichts als Liebe und Respekt für Deine Familie»

Wie Lowe weiter ausführt, kündigte die Hausangestellte vor wenigen Wochen angeblich abrupt und liess die Familie ohne Ersatz zurück. Einige Tage später schickte sie zwei SMS mit folgendem Text an die Hausherrin: «Sheryl, es tut mir wirklich sehr leid. Ich kann nichts Schlechtes über deine Familie sagen und bin wirklich dankbar für alles, was ihr für mich in all den Jahre getan habt. Ich hoffe, wir können diese Sache in Freundschaft regeln. Ich ging nicht aus Wut oder Zorn. Es war einfach Zeit, loszulassen. (...) Ich fühle nur Liebe und Respekt für deine Familie und würde mich sehr darüber freuen, wenn wir in gutem Kontakt bleiben könnten.»

Eine knappe Stunde später schreibt die Ex-Nanny via ihr Blackberry erneut: (...)«Bitte sag den Kindern, dass sie nichts mit der Sache zu tun haben. Sie sind zwei ganz wunderbare Söhne. Es hatte auch nichts mit Rob zu tun, es ging nur um mich. Ich liebe euch. Bitte sag Rob auch, dass es mir sehr leid tut.»

Lowe stellt die sich aufdrängende Frage gleich selbst: «Tönt das wie jemand, der schlecht behandelt wurde? Keine Spur von Missbrauch am Arbeitsplatz oder von unangemessenem Verhalten. Nichts über Diskrepanzen wegen geschuldetem Geld. Keine Erklärung, warum sie mehrere Male eine Stelle erneut antritt, bei der sie angeblich missbraucht wurde.»

Lowe sieht den Grund für das Verhalten der Ex-Nanny in der Klagewut der (amerikanischen?) Gesellschaft und die daraus resultierende Hoffnung, mit einem Vermögen an «Schweigegeld davonzukommen».

Gegen Ende seines offenen Briefes bringt Lowe belastende Aussagen «einer Kollegin» der Ex-Nanny ins Spiel: «Kürzlich sagte eine Kollegin von ihr, dass diese junge Dame 'in mich verliebt ist' und ihr schon oft gesagt habe, 'ich wünschte, er würde sich scheiden lassen'.» Könnte das der Grund für die Erpressung sein? Verletzte Gefühle?

Für alle, die die «Bravo» erst seit diesem Jahrhundert kennen: 1988 wurde Rob Lowe zu 20 Stunden Gemeindearbeit verknurrt, weil er in einen Sex-Video-Skandal mit einer Minderjährigen verwickelt war.

An der Seite von Mike Myers in «Wayne's World» (1992) hatte Lowe einen seiner grössten Kino-Erfolge. Myers holte Lowe auch für zwei seiner «Austin Powers»-Filme wieder zurück auf die Leinwand und gilt als Vater von Lowes Film-Comeback.

Der Bruder von Chad Lowe ist seit 1991 mit Sheryl Berkoff, einer Visagistin, verheiratet. Aus dieser Ehe stammen die Söhne Matthew (15) und John (13).

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