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EntwarnungRobbens Wettlauf mit der Zeit

Für Arjen Robben hat nach dem Out im Testspiel gegen Ungarn (6:1) der Wettlauf mit der Zeit begonnen. Er hat die WM noch nicht abgeschrieben.

Seit gestern lässt sich der holländische Flügel von einem «Wunderheiler» in Rotterdam behandeln. Die Verletzung ist nicht so gravierend wie befürchtet.

Nach der ersten Behandlungsrunde beim 77-jährigen Physiotherapeuten Dick van Toorn zeigte sich Robben, der sich am Samstag bei einem Absatztrick (»das lasse ich dann demnächst wohl besser») einen leichten Muskelfaserriss im linken Oberschenkel zugezogen hatte, zuversichtlich. «Das waren unangenehme Übungen, aber wir tun alles, damit ich fit werde», sagte der 26-jährige Bayern-Stürmer. «Ich bin sehr hoffnungsvoll. Man muss jetzt sehen, wie schnell sich Fortschritte einstellen.» Robben will dem holländischen Team so schnell wie möglich nach Südafrika nachreisen. «Ich kann allerdings noch nicht sagen, ob es in vier Tagen oder in einer Woche sein wird.»

Robben setzt beim Kampf um seine zweite WM-Teilnahme auf eine Spezialbehandlung bei Van Toorn, der ihn schon in der Vergangenheit in Windeseile wieder fit bekommen hat. Im Herbst 2008 hatte er sich wegen einer Muskelverletzung im Oberschenkel gemeldet. Damals kehrte Robben bei Real Madrid nach drei Wochen zurück auf den Fussballplatz, obwohl eigentlich sechs Wochen Pause erwartet worden waren.

(si)

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