Aktualisiert 03.11.2014 12:16

Getarnte KamerasRobo-Pingu in geheimer Mission

In seiner neusten Tier-Doku greift Regisseur John Downer tief in die Trickkiste. Für besonders spektakuläre Nahaufnahmen setzt er unter anderem ferngesteuerte Pinguine ein.

von
pru

Für aussergewöhnliche Aufnahmen lassen sich Dokumentarfilmer immer neue Methoden einfallen. Für «Penguins – Spy in the Huddle» (frei übersetzt: Spion in der Menge) entwickelten die Filmemacher spezielle Kameras, die es ihnen erlaubten, so nah wie nie zuvor an Pinguine heranzukommen. Getarnt als Eier, Steine oder Schneebälle konnten die Spionkameras unerkannt das bunte Treiben der Vögel dokumentieren.

Die neusten Prunkstücke sind animatronische Kameras, die als lebensgrosse Pinguine getarnt sind. Per Fernsteuerung können sie herumwatscheln, mit den Flügeln wackeln und sich sogar aufrichten. «Das müssen sie können, denn sie fallen sehr of um», erklärte Regisseur John Downer in einem Interview mit «BBC».

Rutsch mir doch den Buckel runter!

Nicht wasserscheu

Rund zehn Jahre Entwicklung stecke in den Pinguinrobotern. Einige davon können sogar schwimmen. Per Wasserdüsenantrieb werden dabei bis zu 13 Kilometer pro Stunde erreicht. Damit kann auch mit echten Pinguinen mitgehalten werden – sofern sich diese nicht bedroht fühlen. In dem Fall können sie ihren Turbo zünden und sich blitzschnell davon machen.

Nur Mut, kleiner Mann!

Trailer zu «Penguins: Spy in the Huddle»

(Quelle: YouTube/BBC)

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