Katastrophe in Japan: Roboter liefert neue Bilder aus Fukushima

Aktualisiert

Katastrophe in JapanRoboter liefert neue Bilder aus Fukushima

Bis Ende des Jahres dürfte es laut Betreiber Tepco dauern, bis das havarierte AKW unter Kontrolle ist. Zumindest im Reaktorblock 1 ist die Gefahrenlage nicht ganz so prekär, wie neue Aufnahmen zeigen.

von
mba

(Video: Tepco)

Experten kämpfen darum, die vier beschädigten Reaktoren und deren Abklingbecken zu kühlen und damit wieder unter Kontrolle zu bringen. Tepco hat erklärt, es könne bis Ende des Jahres dauern, bis dies gelinge. Zwischenzeitlich konnte ein Roboter im Reaktorblock 1 eingesetzt werden, der Bilder vom Ausmass der Zerstörung liefert. Sie zeigen, dass zumindest in diesem Teil des AKW die Stromleitungen nicht beschädigt sind. Somit besteht die Hoffnung, dass die Kühlsysteme im Reaktor 1 auf absehbare Zeit in Betrieb genommen werden könnten.

Unterdessen rückten japanische Soldaten bei der Suche nach Vermissten erstmals in die Zehn-Kilometer-Zone um das Atomkraftwerk vor. Bislang wurden 14 700 Tote des Erdbebens und des nachfolgenden Tsunamis registriert. 11 000 Menschen werden vermisst.

Das Riesen-Löschfahrzeug gegen den GAU

Das Atomkraftwerk Fukushima an der japanischen Ostküste war am 11. März durch das Erdbeben und den nachfolgenden Tsunami schwer beschädigt worden. Aus der Anlage tritt seither Radioaktivität aus.

Deine Meinung